Gedanken des Erinners verband Pfarrer Georg Hartl mit seiner Predigtansprache. Bauhofleiter Johannes Grötsch übernahm die Vorbereitung des Ehrenplatzes. Als erstes Manko erwies sich in der Dunkelheit für die Mitglieder des Vereinsorchesters des Musikvereins das Lesen der Noten. Fackelträger mussten abgestellt werden, um den Musikern ihre Grundlage während der Märsche und an der unbeleuchteten Stelle des Kriegermahnmals zu erhellen.
In großer Zahl beteiligten sich die Abordnungen der Vereinsgemeinschaft um Vorsitzenden Tobias Kirner mit ihren Fahnen. Alle Behörden der Grenzlandgemeinde waren durch Vertreter repräsentiert, die Marktgemeinde durch Geschäftsleiterin Kerstin Wilka-Dierl. Kräftige Windböen begleiteten sowohl den Zug zur Pfarrkirche, als auch zum Marktplatz. Mit dem Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ startete der Ehrenakt, durch den Franz Planner als Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins moderierte.
Die Ansprache übernahm Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch, der den Volkstrauertag im Zusammenhang mit den „grausamsten Kapiteln der europäischen Geschichte“ sah. Übertragen auf die aktuelle politische Situation bangte Grötsch um das „Friedensprojekt Europa“, das von vielen Seiten wieder verächtlich gemacht werde.
Die drei Böllerschüsse im Anschluss an die Kranzniederlegung durch Bürgermeisterin Margit Kirzinger, Hermann Gilch und Stephan Mathy hüllten den Platz gänzlich in eine dichte Rauchwolke. Vorsitzender Helmut Federlein ehrte die Opfer im Namen des VdK-Ortsverbands durch ein Blumenbukett. Mit den beiden Nationalhymnen des Vereinsorchesters unter Leitung von Hermann Mack endete das Gedenken auf dem Marktplatz.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.