12.09.2018 - 14:30 Uhr
WaidhausOberpfalz

Musikverein im Zentralfriedhof

"Ich glaube, wir waren nicht das letzte Mal in Wien", sagt die Chefin der "Damen-Big-Band", Simone Dietl, auf der Heimfahrt. Der Waidhauser Musikverein erlebt Österreichs Hauptstadt als äußerst lebendige Metropole.

Die Gruppe des Musikvereins wollte unbedingt auch das Grab von Udo Jürgens im Wiener Zentralfriedhof sehen. Zählen doch die Lieder des berühmten Schlagersängers seit vielen Jahren zum Repertoire der verschiedenen Waidhauser Musikgruppen.
von Josef ForsterProfil

Damit löste sie im Bus breite Zustimmung aus. Das Programm des mehrtägigen Aufenthalts war vollgepackt mit Sehenswürdigkeiten. Am Beginn stand eine Stadttour mit Schifffahrt auf der Donau. In den Tagen darauf folgte ein Besuch des Hundertwasser-Hauses, und die Teilnehmer erlebten das Morgentraining der spanischen Hofreitschule. Ebensowenig ließen sich die Waidhauser eine Besichtigung der Wiener Hofburg und dem Stefansdom entgehen, um anschließend ausgiebig durch die Fußgängerzone zu flanieren.

Ein paar Einzelne wollten zudem unbedingt einmal mit dem Fiaker ins Schloß Belvedere fahren. Als fester Termin stand für alle dann der Besuch im Zentralfriedhof an. Dort ging es zu den Gräbern von Johann Strauß, Johannes Brahms, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven sowie Udo Jürgens und Falco. Auch die letzten Ruhestätten von bekannten Schauspielern wie Theo Lingen, Hans Moser oder Paul Hörbiger sind dort zu finden. Am letzten Tag krönte ein Abstecher zu Schloss Schönbrunn die Reise. Ein Teil entschied sich zu einer Schlossführung, ein anderer für einen Zoobesuch und der Rest zu einer Besichtigung des Schloßgartens. Die Heimfahrt führte durch die Wachau, die Rosenstadt Tulln sowie vorbei an Krems.

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