„Veni, vidi, vici.“ RAY.AN hält’s am Freitag in der „EssCoBar“ wie einst Caesar: Sie kam, sah und siegte, und das in jeder Beziehung. Die aus Waidhaus stammende Sängerin löst bei ihrem Konzert wahre Begeisterungsstürme im komplett gefüllten Lokal aus, ob mit eigenen Songs oder Hits und Evergreens anderer Sänger oder Bands.
„Meine Songs haben eine positive Message“, unterstreicht die sympathische Künstlerin ihre Einstellung zu den Liedern. Und die haben auch in Englisch eine Aussagekraft par excellence. Eines ihrer Beispiele: „Light of your life“. Mit dem Tipp „Sei einfach du selbst“ gibt sie „Hey you“ zum Besten.
Es geht überwiegend fetzig-rockig zu, aber auch mal ruhig und einfühlsam. „Close your eyes“ nehmen viele aus dem Publikum wörtlich und genießen den Song mitunter mit geschlossenen Augen. Das gilt auch für „Moment“, wo RAY-AN auffordert: „Close your eyes, leave your fears behind.“ Also heißt es: „Augen schließen und die Sorgen hinter sich lassen.“
Natürlich wird’s auch wieder rockig, etwa bei „Sleeping in my car“ von „Roxette“ oder Michael Jacksons Hit „Beat it“. Da hat der „Amercian dream“ längst Einzug gehalten. Schließlich lässt RAY.AN wissen: „Ich bin total verliebt in dieses Land.“ So darf mit „Last call“ – einer ihrer Lieblingssongs – auch eine Hommage an den Superstar Pink nicht fehlen.
„Having a good time“ hat in der „EssCoBar“ inzwischen längst Einzug gehalten. Für die Sängerin gilt übrigens: „Geschichten kann man nicht erzählen, wenn man auf der Couch liegt.“
Und auch in dieser Hinsicht hat sie einiges zu erzählen, so etwa zu ihrem Einstieg in die Musikbranche mit 15 Jahren und der Gründung einer eigenen Band oder ihrem ersten selbst geschriebenen Song „Eternity“. Mit diesem hatte sie sich 2014 für den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest beworben.
Improvisation darf ebenfalls nicht fehlen, als sich die Gäste etwa „Johnny B. Goode“ als Zugabe wünschen. Klaus Pfreundner, der Kopf von „Radspitz“, am Piano, Gitarrist Florian Berner und der von RAY.AN als „Fränkischster Italiener“ bezeichnete Markus Backer am Schlagzeug zeigen da, dass sie auch sozusagen „aus dem Hut heraus“ spontan Bestleistungen abliefern können. Und so packt RAY.AN weitere Zugaben drauf und genießt die Standing Ovations, bevor es in die Disco „La Belle“ zur „After-Show-Party“ geht.
Das ist RAY.AN
- Alter: 38 Jahre
- Aufgewachsen: in Waidhaus
- Verheiratet: mit Andreas Nickl
- Erste Band: One Hot Minute, mit 16 Jahren gegründet, es entstehen zwei Alben
- Ausbildung: Bürokauffrau
- Auslandsaufenthalt: vier Jahre in Kalifornien, wo sie Polizeihunde ausbildet
- Gesangsunterricht: bei verschiedenen Coaches in Nürnberg und Regensburg
- Bands: Partyteufel, Big Party Orchester
- 2016: Solokarriere als Andrea Marie mit dem Album "Never get me back"
- 2019: Gründung der Artist Academy
- 2022: Andrea Marie wird RAY.AN, Single "Girls" (September 2022)




















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