09.09.2020 - 09:17 Uhr
WaidhausOberpfalz

Sicher unterwegs in der Bahn: Bundespolizei gibt Tipps für Schüler

Schulbeginn in Bayern: Für viele Kinder und Jugendliche heißt das nicht nur, neue Gesichter, sondern auch neue Verkehrsmittel. Zug, zum Beispiel. Die Bundespolizei gibt Tipps für die sichere Fahrt und das richtige Verhalten am Bahnsteig.

Der Leiter des Präventionsteams bei der Weidner Bundespolizei, Polizeioberkommissar Josef Prill überwacht im Schülerverkehr bei Schulbeginn das richtige Verhalten am Bahnsteig im Bahnhof Weiden.
von Redaktion ONETZProfil

Schulbeginn am Dienstag: Viele Kinder und Jugendliche, die auf eine höhere Schule wechseln, fuhren dabei zum ersten Mal mit der Bahn. Die Bundespolizei Weiden, die für die Sicherheit in Zügen und auf Bahnanlagen zuständig ist, hat die Schüler über die dortigen, besonderen Gefahren aufgeklärt, wie es in einer Mitteilung heißt. Hierzu seien die Beamten und das Präventionsteam der Bundespolizei um Polizeioberkommissar Josef Prill im Bahnhof Weiden und den Bahnsteigen unterwegs gewesen

Die Bundespolizisten hätten den bahnfahrenden Schülern am ersten Schultag ein sehr diszipliniertes Verhalten bescheinigt. Auch bei der Maskenpflicht und dem Abstandsgebot im Bahnhof habe es "nur sehr wenige Verstöße" gegeben, die durch ein Gespräch abgestellt werden konnten.

Dennoch gibt die Polizei noch einige wichtige Hinweise und Tipps für eine sichere Zugfahrt und für richtiges Verhalten an den Bahnanlagen.

Züge sind schnell und leise

Auf vielen Strecken in unserer Gegend würden Züge mit bis zu 160 Stundenkilometern fahren. Aber auch einen Zug, der „nur“ mit Tempo 100 auf einen zu rast, könne man erst dann sehen und hören, wenn es schon zu spät ist. Als Fußgänger mal schnell eine Abkürzung über die Bahngleise nehmen? Niemals, das ist lebensgefährlich, schreibt die Polizei. Müsse man auf die andere Seite der Gleise, solle man Bahnübergänge nutzen, Unter- und Überführungen.

Hinter der Sicherheitslinie bleiben

Auch wenn’s beim Warten mal etwas länger dauert: immer mit der Ruhe. Auf Bahnsteigen solle man hinter der weißen Linie so lange zurückbleiben, bis der Zug gehalten hat. "Bitte drängelt nicht bei der Einfahrt des Zuges oder beim Einsteigen", appelliert die Polizei. Wer sich zu nah oder zu früh an die Bahnsteigkante wagt, würde riskieren, von den Luftverwirbelungen des ein- oder durchfahrenden Zuges regelrecht mitgerissen zu werden. Denn die Züge würden den Bahnhof Weiden zum Teil auch mit höherer Geschwindigkeit durchfahren. Wichtig sei es, auf Lautsprecherdurchsagen am Bahnsteig zu achten. "Und dass zum Beispiel Skateboard- und Radfahren auf Bahnsteigen aus gutem Grund verboten ist, versteht sich von selbst."

Weg vom Gleis

"Natürlich" dürfe man nicht absichtlich vom Bahnsteig auf das Gleis hinuntersteigen, weil man dort etwas verloren hat oder den Weg abkürzen will. Ein heruntergefallenes Handy oder ein wartender Anschlusszug seien kein Grund, sein Leben aufs Spiel zu setzen. In solchen Fällen sei es ratsam, bei der Bundespolizei am Weidner Bahnhof Bescheid zu geben. Hier werde geholfen.

"Ganz klar" sei auch, dass es lebensgefährlich und darum verboten ist, aus fahrenden Zügen ab- oder auf sie aufzuspringen. Im Zug sorge eine Automatik dafür, dass sich die Türen während der Fahrt nicht öffnen lassen. Und auf dem Bahnsteig müsse man Signale wie den Pfiff des Zugchefs beachten: Jetzt darf man nicht mehr ein- oder aussteigen.

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