24.09.2020 - 10:38 Uhr
WaidhausOberpfalz

„Waidhauser Stubenmusik“ wie aus einem Guss

Mit einer Glanzvorstellung beendet die Marktgemeinde ihren Serenadenreigen. Kühle Temperaturen können die vielen Besucher nicht abhalten, eher schon die früh einsetzende Dämmerung.

Die "Waidhauser Stubenmusik" bietet unter Leitung von Bernhard Kreuzer (rechts) einen famosen Auftritt unter dem Vordach des Schulgebäudes.
von Josef ForsterProfil

Bürgermeister Markus Bauriedl freute sich über die erneut gute Resonanz. Durch den erneuten Zuspruch stünde die Konzertreihe als „voller Erfolg“ in der Chronik der Marktgemeinde. Mit dem in Waidhaus tief verwurzelten „Bradatsch-Walzer“ startete die „Waidhauser Stubenmusik“ an der Grundschule die letzte Serenade dieses Jahres.

Hier finden Sie den Bericht über die vorherige Serenade

Waidhaus

Das Programm war in vier Abschnitte unterteilt, Moderator war Hans Mäckl. Liebhaber staader Weisen kamen genauso auf ihre Kosten wie Fans von zünftiger Musik oder alten Schlagern. Überall im weiten Rund summten oder sangen die Zuhörer die beliebten und bekannten Melodien immer wieder mit.

Umfangreiches Repertoire

Die wie aus einem Guss agierende Formation hatte ein umfangreiches Repertoire mitgebracht. Manche Stücke entstammten der Feder von Gönner Ludwig Peyerl. Auch Eigenkompositionen wie der „Pfälzerhof-Express“ des musikalischen Leiters Bernhard Kreuzer fehlten nicht. Mit Solos glänzte nicht nur Philipp Bauriedl mit der Steirischen beim „Vierteljahrhundert Dreiviertel“. Enormen Applaus bekam Helmut Mayer, der extra aus München angereist war, um mitzuspielen.

Kräftige Männerstimmen

Die kräftigen Männerstimmen von Alfred Kirzinger, Hermann Wölfel, Richard Wölfl, Ludwig Greß senior, Jörg Reinisch, Hans Mäckl und Bernhard Kreuzer waren das Aushängeschild der Formation. Neben Maria Zitzmann, Helmut Mayer, Philipp Bauriedl und Bernhard Kreuzer (Gitarre) vervollständigten Hans Pausch aus Waldthurn (Kontrabass), Sonja Kick und Kerstin Wilka-Dierl (beide Hackbrett) bei den Instrumenten. Am Mischpult sorgte Stefan Dierl für den richtigen Ton.

Zum Abschied servierte das Ensemble „Powidltatschkal“ im „Weißen Rössl“. Da war bereits die Abenddämmerung hereingebrochen, so dass die Eingangsbeleuchtung als Bühnenstrahler herhalten musste.

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