Waidhaus
14.10.2022 - 10:39 Uhr

Waidhauser Zoll stellt unsichere FFP-2 Masken sicher

Schutzmasken, die nicht schützen: Der Zoll hat an der Grenze bei Waidhaus eine ganze Lieferung aus dem Verkehr gezogen. Konkret geht es um 140 000 Masken, die es nun nicht ins Land geschafft haben.

Die eingeführten Masken trugen wie diese hier eine CE-Kennzeichnung. Allerdings erfüllten die Masken aus der Türkei nicht die Vorgaben, die mit dieser Kennzeichnung verbunden sein sollen Symbolbild: Frank Rumpenhorst
Die eingeführten Masken trugen wie diese hier eine CE-Kennzeichnung. Allerdings erfüllten die Masken aus der Türkei nicht die Vorgaben, die mit dieser Kennzeichnung verbunden sein sollen

Zollbeamte haben in einem aus der Türkei kommenden Lkw rund 140 000 dubiose FFP-2-Masken entdeckt und die Einfuhr unterbunden. Die Kontrolle in Waidhaus liegt schon einige Tage zurück, dass die Fahnder mit ihrem Verdacht richtig lagen, haben nun Experten der Regierung von Mittelfranken bestätigt. Die dort angesiedelte Marktüberwachungsbehörde hat festgestellt, dass die Masken nicht die in Deutschland gültigen Anforderungen erfüllen.

Demnach habe die Überprüfung der Experten ergeben, "dass sowohl vorgeschriebene Kennzeichnungen als auch Anleitungen und die Konformitätserklärung fehlten. Zudem erwies sich die erforderliche CE-Kennzeichnung als fehlerhaft", heißt es im Pressebericht des Zolls zu den konkreten Mängeln. Den Wert der sichergestellten Masken gibt der Zoll mit circa 14 500 Euro an. Die gesamte Lieferung sei nach dem Kontrollergebnis zurück in die Türkei geschickt worden.

„Gerade beim Thema Verbraucherschutz ist es wichtig, dass der Zoll die Einhaltung der in der EU geltenden Vorschriften überwacht", zitiert die Pressemitteilung die stellvertretende Leiterin des Zollamts Weiden-Waidhaus, Zollamtsfrau Sibylle Wohlmann. Die Kontrollen würden immer wieder zeigen, dass "diverse Schutzgüter wie FFP-2 Masken oder Einweghandschuhe" bei der Einfuhr die vorgegebenen Normen nicht erfüllen können.

 
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