Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Wochenende bei Grenzkontrollen auf der Autobahn A 6 insgesamt zehn Haftbefehle vollstreckt. Bei acht Personen wurden Fahndungsersuchen deutscher Justizbehörden festgestellt. Vier der Gesuchten konnten ihre Geldstrafen vor Ort begleichen. Zwei Männer wurden in Untersuchungshaft genommen, eine Frau in eine Abschiebehafteinrichtung gebracht, und eine weitere Frau erhielt Unterstützung von einem Bekannten, um ihre Strafe zu bezahlen. Das teilte die Bundespolizei mit.
Am Samstag kontrollierten die Beamten einen 34-Jährigen, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl wegen Trunkenheit im Verkehr vorlag. Er hatte sich zwischenzeitlich ins Ausland abgesetzt. Er wurde verhaftet und dem Haftrichter in Memmingen vorgeführt.
Am Sonntag wurde ein 43-Jähriger bei der Einreise nach Deutschland festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Amberg vor. Er steht unter dringendem Tatverdacht, ein Auto im Wert von mehreren zehntausend Euro unterschlagen zu haben. Da er sich ins Ausland abgesetzt hatte, erließ das Gericht einen Untersuchungshaftbefehl. Der Mann wurde verhaftet und am Montag dem Haftrichter vorgeführt.
Eine 31-Jährige geriet ebenfalls ins Visier der Fahnder. Gegen sie lagen Haftbefehle der Staatsanwaltschaften Deggendorf und Nürnberg-Fürth vor, weil sie Bußgelder in Höhe von 770 Euro nicht bezahlt hatte. Ihr drohten mehrere Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Da sie die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, bat sie einen Freund, ihr auszuhelfen. Der Bekannte bezahlte die erforderliche Summe bei der Bundespolizei in Nürnberg. Dadurch entging die Frau einer Haftstrafe und durfte weiterreisen. Weitere Personen konnten ebenfalls ihre Geldstrafen begleichen und entgingen so der Haft. Besonderes Interesse an einer 30-jährigen Frau hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart. Das Amtsgericht Weiden ordnete die Einlieferung der Frau in die Abschiebehafteinrichtung in Hof an. Der Fall werde an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) übergeben, so die Bundespolizei.
Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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