21.01.2020 - 10:35 Uhr
Waldau bei VohenstraußOberpfalz

Beim SV Waldau alles im grünen Bereich

SV-Vorsitzender Roman Lindner (rechts) ehrte langjährige Mitglieder und überreichte goldene und silberne Ehrenzeichen sowie Urkunden. Die Fußballer bilden eine intakte Gemeinschaft die allseits viel Lob erhält.
von Elisabeth DobmayerProfil

Beim SV ist alles im „grünen Bereich“. Sportlich und gesellschaftlich läuft es beim Fußballclub bestens. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer war in der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim voll des Lobes über die eingeschworene Gemeinschaft, die sich stets bei der Stadt mit einem Dankschreiben meldet, sobald von der Kommune eine Hilfe kommt, wie zum Beispiel zuletzt der Umweltpreis.

Der Gewinn des Grenzlandcups war einer der Höhepunkte im abgelaufenen Vereinsjahr. Tabellenplatz vier in der Kreisklasse Ost im Bezirk Amberg/Weiden für die erste Mannschaft mit Trainer Hans-Jürgen Linge mit drei Punkten Abstand auf den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Kreisliga war für Wutzlhofer ebenfalls erwähnenswert. Der Bürgermeister wünschte den Kickern den Aufstieg, auch wenn sie in der Vergangenheit gegen die Vohenstraußer Kicker immer verloren hätten. Wäre schön wenn ein weiterer Verein aus der Großgemeinde in der Kreisliga antreten könnte, falls nicht die SpVgg wieder den Sprung in die Bezirksliga schaffe. Eine tolle Saison spielte aber auch das zweite Team, das aktuell die B-Klasse anführt.

Viele Veranstaltungen und Fahrten werden bestens organisiert und besucht. Absolut überrascht war das Stadtoberhaupt über die finanzielle Situation des Vereins, trotz der immensen Investitionen der vergangenen Jahre mit der Sportplatzbewässerungsanlage oder der Sanierung der beiden Spielfelder. Dafür sprach er allen Respekt aus. „Man sieht, da steht eine geschlossene Mannschaft dahinter, die alles Mögliche tut, um Spenden zu generieren oder gewinnbringende Veranstaltungen zu organisieren, die Geld in die Vereinskasse spülen.“ So sollte es sein. „Es ist immer wieder schön, wenn eine Verein wie der SV Waldau ein Dankeschreiben an die Stadt schickt, wenn er eine nachträgliche Ehrung oder Förderung erhält. Wir fördern sehr viel freiwillig, ehrenamtlich im Rahmen unserer Möglichkeiten die gesamte Vereinspalette durch, aber beim SV Waldau kommt immer ein Dankesschreiben, das im Stadtrat vorgetragen wird.“

Der Einbau der Bewässerungsanlage sei eine sehr weise Entscheidung der Vereinsverantwortlichen gewesen, wie sich in den heißen Sommern der beiden vergangenen Jahre und bei der Nachfolgemaßnahme mit der Erneuerung der Sportplätze und der Einsparung mit Trinkwasser gezeigt hat. „Da ist der SV Waldau ein leuchtendes Beispiel, der in diesem Bereich mit sehr gutem Beispiel vorangegangen ist“, sagte der Bürgermeister.

Für die von Heinz Zetzl bei der Bürgerversammlung geforderte Verbesserung der Parkplatzsituation vor dem Sportheim gebe es bereits erste Planungen. Jedoch stünden dazu noch weitere Gespräche an. Näher wollte sich Wutzlhofer dazu noch nicht äußern. Außerdem teilte er den Fußballern den genauen Zeitplan zur Sanierung der Dreifachturnhalle mit. Falls die Firmen mitziehen, werde die Sportstätte den Nutzern, zu denen auch der SV gehöre, Mitte November wieder zur Verfügung stehen. Außerdem unterstrich der Rathauschef noch einmal das gute Verhältnis zu den SV-Fußballern, bevor er eine Spende der CSU-Stadtratsfraktion überreichte. Ebenfalls eine Spende für die Jugendförderung kam von Stadtrat Johann Gösl (FDP/UW). „So einen Verein wie den SV Waldau wird es in der Großgemeinde kein zweites Mal geben“, versicherte Gösl.

Sehr sportlich geht es in der Damengymnastikgruppe mit Leiterin Rosi Hirmer zu, die sich auch alljährlich an der SV-Fahrt beteiligen. Heuer geht es vom 5. bis 7. Juni ins Zittauer Gebirge und im nächsten Jahr an die Mosel. Lindner stellte außerdem das Projekt Sportplatzsanierung eingehend vor. Hauptkassier Thomas Ertl lieferte einen akribisch geführten Kassenbestand ab. Von den 47 Trainingseinheiten der ersten Mannschaft besuchte Tobias Hausner als einziger Fußballer alle. Markus Müssig und Fabian Vogt liegen mit 45 Trainingseinheiten nur knapp dahinter. Das Durchschnittsalter in der ersten Mannschaft beträgt 24,22 Jahre. Derzeit spielen 130 Kinder und Jugendliche in acht Mannschaften aktiv für die Spielgemeinschaft mit den Partnervereinen Letzau, Irchenrieth und Schirmitz in den Jugendabteilungen. Sie werden von 15 ehrenamtlichen Trainern betreut.

Treue Mitglieder:

Vorsitzender Roman Lindner, Schriftführer Stefan Troglauer und Kassier Thomas Ertl ehrten verdiente Mitglieder. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Erwin Balk und Max Hermann die goldene Vereinsnadel. Silber für 25 Jahre ging an Hans Hanauer, Sebastian Kick und Roberto Troll. Immerhin 15 Jahre gehören zum SV folgende Männer: Johann Bäumler, Michael Bauer, Birgit Bücherl, Heinrich Bücherl, Jonas Bücherl, Marie Bücherl, Hans Guber, Thomas Herrmann, Josef Kick, Johannes Kiesl, Erich Köstler, Sören Meckl, Fabian Messer, Hans-Jürgen Rewitzer und Monika Rewitzer. Weiter 15 Jahre dabei sind Thomas Schimmerer, Gerhard Stahl, Hermann Vogt, Manuela Vogt, Bettina Volkmer, Martin Volkmer, Christa Woppmann, Elena Woppmann, Stefan Woppmann, Christoph Zeitler und Elfriede Zitzmann.

Man sieht, da steht eine geschlossene Mannschaft dahinter, die alles Mögliche tut, um Spenden zu generieren oder gewinnbringende Veranstaltungen zu organisieren, die Geld in die Vereinskasse spülen.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer

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