10.12.2018 - 13:30 Uhr
Waldau bei VohenstraußOberpfalz

Froh und munter

Auf seiner weiten Reise durch die Welt legt der alte Mann mit seinem langen weißen Bart auch einen Zwischenstopp beim Frauenbund Waldau und den vielen Kindern ein, die sehnsüchtig auf ihn warten.

Große und kleine Kinder umringen den heiligen Mann, der viel Gutes über die Ortsteilbewohner zu berichten hat und deshalb die Rute lieber im Sack lässt. Vielmehr verteilt er süße Geschenke an den Nachwuchs.
von Elisabeth DobmayerProfil

Auf seiner weiten Reise durch die Welt, legte der heilige Nikolaus auch einen Zwischenstopp in der Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk ein. Weil es draußen gar so regnete, empfing der sehnsüchtig erwartete Himmelsbote die Mädchen und Buben im Eingangsbereich des Gotteshauses.

"Herzlich willkommen heiliger Nikolaus", begrüßte Patricia Schwägerl den Mann mit seinem weißen Rauschebart, der mit langsamen Schritten den Mittelgang des Gotteshauses entlangmarschierte, nachdem ihn die Kinder mit dem Lied "Kling, Glöckchen, klingelingeling" und musikalischem Glockenklang anlockten. Mit einem herzlichen "Grüß Gott lieber Nikolaus" nahmen die Besucher den hohen Gast in ihrer Mitte auf.

Natürlich schickten die Kleinen auch gleich noch das Lieblingslied des Bischofs, "Lasst uns froh und munter sein", hinterher. Erst dann schlug er das goldene Buch auf. Seinen Stab hielten Bianca Bauer, die bereits im Schlosshof beim "Advent im Schloss" damit Erfahrungen sammelte mit ihrer Freundin Anna Sulzer. "Von drauß' vom Walde komm ich her", berichtete der Nikolaus mit tiefer Stimme.

In seinem großen Sack brachte er auch Geschenke mit, denn die Rute ließ er angesichts der vielen braven Kinder im Ortsteil lieber im Sack. Rund 50 Päckchen hatten die Frauenbundmitglieder für diesen Zweck liebevoll verpackt. Vom Dorfplatz leuchtete der Christbaum an der Krippe entgegen. Vor dem Kirchenportal gab es anschließend Glühwein zum Aufwärmen.

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