13.02.2020 - 15:20 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Fällaktionen bringen Ortsfremde vom rechten Weg ab

Seit Jahren betreut Uwe Schimpf die Wanderwege im Bereich von Waldeck. Nicht immer gefällt dem Wegewart des Heimat- und Kulturvereins (HuK), der sich mit Stephan Hautmann um die Strecken kümmert, was er bei seiner Arbeit entdeckt.

Wegewart Uwe Schimpf.
von Hans LukasProfil

Schimpf bemängelte insbesondere, dass bei größeren Baumfällaktionen sehr oft die Beschilderung der Wege in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch entsprechende Warnschilder seien selten aufgestellt oder entsprechende Umleitungshinweise angebracht. Für ortsunkundige Wanderer, die sich nach den normalen Beschilderungen richten, sei das schon eine Beeinträchtigung. Letzte Rettung sei, wenn sie in Besitz einer solchen sind, die Waldecker Wanderkarte mit der sie sich wieder orientieren könnten.

Wie Schimpf in der Jahreshauptversammlung des HuK berichtete, habe er zufällig den Leiter der Baumfällung im Bereich von Kuhberg und Zwergau getroffen und diesen auf die festgestellten Mängel bezüglich der Wege hingewiesen. Die Auskunft, das Forstamt Kemnath anzurufen, habe nicht viel gebracht. Es habe ihn nach Waldsassen weiterverwiesen. Hier wünschte sich Schimpf, alias Opa Eule, allgemein mehr Rücksichtnahme und Unterstützung von öffentlicher Seite.

Ebenso bat er derartige Maßnahmen, besonders in den Sommerferien, in denen das Wegenetz stark frequentiert sei, der Stadt Kemnath oder dem HuK zu melden, um etwaige Vorkehrungen zu treffen. Auch bezüglich der Burgruine auf dem Schloßberg meldete Schimpf Kritik an. Bei einer seiner Runden im Sommer waren ihm viele kleine, dünne, weiße Papierherzen auf dem Bergfried, unter dem Glockenturm, beim Eingang zur Kapelle und im Bereich des Südtors aufgefallen. Es sei eine Frechheit, dass sich die Verursacher keine Mühe gemacht haben, die Abfälle wieder einzusammeln. Das habe dann er mit einigen zufällig anwesenden Besuchern erledigt.

Im Bereich von Waldeck befinden sich sechs Wanderwege, um die sich Schimpf und Hautmann kümmern. Dazu kommen sechs Themen- und zwei Wanderwege des Oberpfälzer Waldvereins wie der im Essbaren Wildpflanzenpark, der Geo-Erlebnis- und der Martelweg, die sehr gerne benutzt werden. Außerdem wird der HuK-Bereich von den Fernwanderwegen Goldsteig und Main-Donau-Weg berührt.

Uwe Schimpf bedankte sich abschließend bei allen, die ihn und Hautmann bei ihrer Arbeit unterstützen.

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