02.07.2019 - 12:30 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Fromm und gottgefällig sein

73 jungen Christen aus den Pfarreien Kastl und Waldeck spendete Weihbischof Reinhard Pappenberger das heilige Sakrament der Firmung. Deren Paten erinnerte er an ihre künftigen Pflichten.

Auf den Stufen des Gasthauses Merkl stellen sich Weihbischof Reinhard Pappenberger (links) und Pfarrer Heribert Stretz (rechts) mit den Firmlingen aus Waldeck und Kastl zum Gruppenbild auf. Der Oberhirte steht den Jugendlichen und ihren Paten anschließend auch noch für Einzelfotos zur Verfügung.
von Hans LukasProfil

Vor dem Festgottesdienst in der Waldecker Pfarrkirche hatten die Ministranten Weihbischof Reinhard Pappenberger und Pfarrer Heribert Stretz vom Pfarrhof abgeholt. Zu feierlichen Orgelklängen waren sie in das Gotteshaus eingezogen. Stretz versicherte dem Weihbischof, dass sich die 73 Firmlinge gewissenhaft auf diesen Tag vorbereitet haben. Der Gottesdienst gestaltete ein für diesen Tag gegründeter Projektchor unter der Leitung von Klaus Wegmann mit Juliane Busch an der Orgel musikalisch. Die Lesung trug Dagmar König vor.

In seiner Predigt ging Pappenberger auf den Sinn und Zweck der Firmung ein. Mit dem Empfang dieses Sakraments werden die jungen Leute als volle Christen anerkannt und damit endgültig in die christliche Gemeinde aufgenommen. Besonders stellte er die sieben Gaben des Heiligen Geistes - Weisheit, Einsicht, Rat, Erkenntnis, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht - in den Mittelpunkt, die zum festen Bestandteil jeder Firmvorbereitung gehören, vor.

Den Firmlingen gab er mit auf den Weg, dass sie sich stets an den heutigen Tag erinnern sollen, damit sie in Zukunft fromm und gottgefällig auftreten. Den Paten rief er zu, ihre Patenschaft ernst zu nehmen und den Jugendlichen stets mit Rat und Tat im Sinne des christlichen Lebens zur Seite zu stehen.

Pappenberger selbst denkt gerne an Waldeck und an die Segnung der Glocke der revitalisierten Ägidius-Kapelle auf dem Schloßberg zurück. Dieses Ereignis sei prägend für die gesamte Region gewesen. Die Glocke erinnere mit ihrem täglich Läuten an die Anwesenheit Gottes.

Nach der Predigt erfolgte die Erneuerung des Taufversprechens. Danach traten die Firmlinge mit ihren Paten einzeln vor den Weihbischof. Die Pate legte seine rechte Hand auf die rechte Schulter des Firmlings, der mit Chrisam gesalbt wurde. Der Bischof legte ihm die Hände auf, redete den Jugendlichen mit seinem Namen an und sagte: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Den Firmakt begleitete der Projektchor mit Liedern. Nach den Fürbitten der Firmlinge und der Kommunion dankte Stretz dem Weihbischof Pappenberger für die Firmung und allen, die in den Pfarreien Kastl und Waldeck bei der Vorbereitung dieses Tages mitgeholfen haben - so den Gruppenleitern für die Pfarrei Waldeck und Tanja Steinkohl für die Pfarrei Kastl. Dank galt auch den Helfern beim Blumenschmuck in der Pfarrkirche sowie für die Gestaltung des Blumenteppichs vor der Pfarrkirche. Ein "Vergelt's Gott" sagte der Pfarrer auch dem Projektchor um Klaus Wegmann, Organistin Juliane Busch und allen Instrumentalisten.

Vor dem Schlusssegen segnete der Weihbischof die Andachtsgegenstände. Zur gemeinsamen Dankandacht trafen sich am späten Nachmittag Firmlinge und Paten in der Pfarrkirche in Kastl zum Opfergang für die Kinder in der Diaspora.

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