27.07.2020 - 15:32 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Für Schießsport gelebt: Waldecker Max Müller stirbt mit 81

Viele Waldecker konnten die Nachricht kaum glauben, dass Max Müller am Sonntagnachmittag im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Er hat das öffentliche Leben mitgeprägt, in einigen Vereinen mitgewirkt und seine Erfahrungen eingebracht.

Max Müller.
von Hans LukasProfil

Max Müllers ganzes Herz gehörte dem Schießsport, und da natürlich besonders dem Schützenverein Einigkeit Waldeck, bei dem er 32 Jahre als Vorsitzender die Verantwortung trug. Zudem stellte er sich auch dem Schützengau Armesberg zur Verfügung, wo er 40 Jahre als Schriftführer tätig war.

Max Müller wurde am 9. Oktober 1938 in Waldeck als erster von drei Söhnen des Zimmermanns und Landwirts Hermann Müller und seiner Frau Anna geboren. Er besuchte bis 1952 die Volksschule Waldeck und danach drei Jahre die Landwirtschaftliche Berufsschule in Kemnath. In dieser Zeit erfolgte auch im Schuljahr 1952/53 der Besuch der Privaten Handelsschule Franz Ruppert in Weiden.

1954 begann Müller eine Lehre zum Großhandelskaufmann bei der Firma Karl Schraml und schloss diese mit der Kaufmannsgehilfenprüfung ab. Den Ausbildungsbetrieb verließ er Ende 1966. Vom 1. Januar 1967 bis zum Eintritt in den Ruhestand am 31. März 1999 war er hauptberuflicher Versicherungskaufmann und Generalvertreter bei der Allianz-Versicherung.

Am 14. Oktober 1961 schloss er vor dem damaligen Bürgermeister Josef Lukas standesamtlich und vor Pfarrer Dr. Johann Baptist Pausch in der Pfarrkirche Waldeck kirchlich die Ehe mit seiner Frau Anna. Ihr und den Kindern Heidi, Regina, Anja, Werner und Max-Josef mit Familien sowie den Enkeln Rebecca und Jonathan gilt das besondere Mitgefühl.

Den Vereinen des Marktes Waldeck stand er, wenn er gebraucht wurde, beratend zur Seite, so dem Sportverein und der Feuerwehr, dem Obst- und Gartenbauverein sowie dem Heimat- und Kulturverein. Natürlich gehörte er ebenfalls dem Oberpfälzer Schützenbund an, der ihn für langjährige und treue Mitgliedschaft ausgezeichnet hat. Alle diese werden dem Verstorbenen stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Der Totenrosenkranz findet am Mittwoch um 14 Uhr statt, anschließend ist das Requiem im engen Verwandten- und Familienkreis in der Pfarrkirche. Bei der Beerdigung auf dem Waldecker Friedhof ist die Teilnahme für 200 Personen möglich, wobei ein Abstand von 1,5 Meter einzuhalten ist.

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