08.05.2019 - 18:20 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Kräftige Finanzspritze für die Burg Waldeck

Der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt besichtigte die Burgruine Waldeck und hatte als Mitglied des Finanzausschusses erfreuliche Nachrichten aus der Landeshauptstadt im Gepäck.

Der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt (Mitte) besichtigte mit (von links) zweitem Bürgermeister Hermann Schraml, Stadtrat Markus Lehner, Andreas Prechtl (2. Vorsitzender Freie Wähler Kemnath) und Kreis- und Stadtrat Ely Eibisch.
von Externer BeitragProfil

Der Besuch auf der Burgruine Waldeck in Kemnath (Landkreis Tirschenreuth) war lange geplant, das finanzielle „Mitbringsel“ aber eine kleine Überraschung: Gemeinsam mit Hermann Schraml, zweiter Bürgermeister in Kemnath und Vorsitzender der Freien Wähler, Kreis- und Stadtrat Ely Eibisch, Stadtrat Markus Lehner und dem 2. Vorsitzenden der Freien Wähler Kemnath, Andreas Prechtl, hat der Landtagsabgeordnete Tobias Gotthardt die örtliche Burgruine besucht.

Als Mitglied des Finanzausschusses des Bayerischen Landtags hatte er eine freudige Überraschung mit im Gepäck: So fördert die Bayerische Landesstiftung die Sicherung der Burgruine mit 7.650 Euro. Ein Grund für die Förderung sei insbesondere die besondere regionale Bedeutung des Baudenkmals, betonte Landtagsabgeordneter Gotthardt. Die Gesamtkosten für die Sicherung des entsprechenden Bauabschnitts des Bauwerks betragen rund 90.000 Euro.

Ein Schwerpunkt der Bayerischen Landesstiftung liegt im kulturellen Bereich bei Baumaßnahmen zur Instandsetzung von bedeutenden Bau- und Kunstdenkmälern in Bayern. Dazu gehören vor allem Kirchen, Klosteranlagen, Schlösser – und eben auch die Burgruine Waldeck in Kemnath. Die Bayerische Landesstiftung besteht seit 1972.

Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml freute sich über die freudigen Nachrichten aus München: „Diese Finanzspritze können wir natürlich gut gebrauchen.“ Die Burgruine sei gewissermaßen ein Wahrzeichen für Kemnath. Sie sei ein beliebtes Ausflugsziel und zähle zu den ältesten Burgen der gesamten Oberpfalz. Urkundlich wird die Burgruine Waldeck erstmals 1124 urkundlich erwähnt. „Es ist uns deshalb ein Anliegen, dieses besondere Denkmal zu erhalten.“

Beeindruckt zeigte sich Landtagsabgeordneter und Europaausschussvorsitzender Gotthardt bei seinem Ortsbesuch von der enormen Eigeninitiative und Aufbauleistung der Waldecker Bürgerschaft: „Sie haben nicht nur eine beeindruckende und touristisch wertvolle Burganlage zurück ans Tageslicht geholt, Sie haben ein einzigartiges Kulturdenkmal vor dem Abriss bewahrt.“

In den vergangenen drei Jahrzehnten sei die Ruine, wie Schraml bei der Führung berichtete, vom örtlichen Heimat- und Kulturverein aufwendig und mit großer Leidenschaft saniert worden. Rund um die Burgruine finden sich verschiedenste Angebote, bei welchen die Besucherinnen und Besucher viele Informationen rund um Waldeck erfahren können.

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