19.07.2020 - 10:07 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Polizei besucht Vorschulkinder

Die Kinder durften auch einen Blick in den Kofferraum des Polizeiautos werfen.
von Hans LukasProfil

Endspurt für die Vorschulkinder in Richtung Ende des Kindergartenjahres: Zu Besuch war wieder die Polizeiinspektion Kemnath, die einmal im Jahr vorbeikommt. Polizeihauptmeister Carsten Landgraf stellte den Kindern seine Ausrüstung und das Polizeifahrzeug vor. Zudem zeigte er, wie man sich richtig beim Überqueren einer Straße verhält.

Mit viel Elan und wissbegierig waren die Vorschulkinder bei der Sache. Auch Landgraf war überrascht von dem Wissen und den Beiträgen der Gruppe. Ja, er kam kaum zu Wort. Seine Ausrüstung, die unter anderem aus Pfefferspray, Taschenlampe und Schreibzeug bestand, versetzte die Kleinen in Staunen und brachte auch viele Geschichten von Erlebnissen von Zuhause mit in die Runde.

Nach dem Gespräch über die wichtigsten Gegenstände machten sich alle inklusive des Betreuungspersonals auf den Weg zur in der Nähe befindlichen Bushaltestelle. Gemeinsam ging es den Berg nach oben in Richtung Kirche. Dabei kam die erste Straßenüberquerung, bei der die Kinder die besprochenen Regeln gleich beachten mussten.

Am Ziel angekommen, durften alle einzeln die Straße zum Buswartehäuschen überqueren und auf der Bank gegenüber warten. Auch wenn manche, die Hände in der Hosentasche, unsicher waren oder sich nicht ganz trauten, schafften es alle, die Aufgabe zu lösen.

Danach gab es noch ein kurzes Gespräch mit Carsten Landgraf über Ampeln, Zebrastreifen und wichtige Verkehrsregeln. Unvorhergesehen hielt plötzlich ein Lastwagenfahrer an, der den Polizisten erkannte und nach dem Weg fragte. Dies interessierte die Kinder und einige wiesen den Mann darauf hin, dass man nicht einfach mitten auf der Straße anhalten darf. Auch Landgraf war von dieser Aufmerksamkeit der Kinder sehr angetan.

Zurück am Kindergarten betrachtete die Mädchen und Buben noch das Polizeiauto. Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war es in diesem Jahr nicht der sonst übliche Bus, sondern ein normaler Streifenwagen. In diesem passte aber mehr hinein als gedacht. Die Kinder erkannten so gut wie alles von der Ausrüstung und freuten sich besonders, dass auch noch die Sirene laut erklang.

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