15.06.2019 - 15:27 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Ruine bleibt Besuchermagnet

Auswärtige Vereine entdecken spannende Sehenswürdigkeiten der Region.

Das Foto zeigt die Gruppe mit Wanderwart Uwe Schimpf (3.v.r.) auf dem Bergfried mit dem Armesberg rechts im Hintergrund.
von Hans LukasProfil

Die restaurierte Burgruine Waldeck auf dem Schloßberg wird immer mehr zum Anziehungspunkt auch für auswärtige Vereine und Gruppen. So hat sich kürzlich Herr Grabens von der vom Integrationsprojekt Familienakademie in Weiden beim Heimat- und Kulturverein gemeldet und um eine Führung gebeten.

Wanderwart Uwe Schimpf begrüßte die Gäste und übernahm anschliessend die Führung. Treffpunkt war der Alte Friedhof und von dort ging es auf dem Weg zum Nordtor in die Ruine. Auf dem Schloßberg und dem Bergfried angekommen bewunderten die Gäste zunächst die herrliche Aussicht über das gesamte Kemnather Land. Uwe Schimpf erläuterte die historische Burganlage, die die größte im Bayer. Nordgau und Sitz des Landrichteramtes Waldeck war.

Begeisterung herrschte auch bei dere Besichtigung der Ägidius-Kapelle. Hier ging Schimpf auf die Ereignisse in diesem Zusammenhang ein und erinnerte daran, dass die Glocke von Mönchen des Klosters Maria Laach hier in Waldeck gegossen wurde. Weihbischof Reinhard Pappenberger hatte die Glocke im Rahmen eines großen Festes geweiht.

Der Wanderwart ging auch auf das umfangreiche Wegenetz ein, dass in Verbindung mit dem Oberpfälzer Waldverein hervorragend ausgebaut worden ist. Auch auf den Martelweg und den 1. Essbare Wildkräuterpark 'EWILPA' in Deutschland, eingerichtet durch Prof. Markus Strauß, wurde hingewiesen.

Zum Abschluss konnte die Gruppe noch die Unterstellhütte beim Kalvarienberg besichtigen und so sich ein Bild von der Burganlage mit dem Alten Markt auf dem Schlossberg machen und die Modelle der drei Waldecker Kirchen ansehen. Die Teilnehmer waren begeistert von dem historischen Nachmittag, den sie sicher so schnell nicht vergessen werden.

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