07.05.2019 - 13:20 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Unterm Regenbogen

Vier Mädchen und ein Junge empfingen in Waldeck zum ersten Mal die heilige Kommunion. Mit ihren Eltern und Pfarrer Heribert Stretz hatten sie sich sehr intensiv auf diesen Tag unter dem Motto "Unter Gottes Regenbogen" vorbereitet.

Die Erstkommunion der Waldecker Kinder steht unter dem Motto „Unter Gottes Regenbogen“. Von Pfarrer Heribert Stretz (hinten links) empfangen sie im Festgottesdienst erstmals den Leib Christi.
von Hans LukasProfil

Der Kirchenchor unter Leitung von Klaus Wegmann und mit Juliane Busch an der Orgel gestaltete den Festgottesdienst zur Erstkommunion am Sonntag musikalisch. Zunächst hatten sich die Erstkommunion mit ihren Eltern im Kindergarten St. Anna getroffen, wo Stretz die Andachtsgegenstände segnete. Mit ihm und den Ministranten zogen die Kinder zur Pfarrkirche zum festlicher Einzug zur Orgelbegleitung.

Die Erstkommunion stehe in diesem Jahr steht im Zeichen des Regenbogens, erklärte der Pfarrer. Wenn die Sonne durch den Regen scheine, zeige sich dieses faszinierende Wunder der Natur. Die Vergebungsbitten trugen die Kommunionkinder Leah Schultes, Hanna Lorenz und Tobias Schiml vor. Die Lesung aus dem Buch Genesis, die ebenfalls den Regenbogen zum Inhalt hat, übernahm Matthias Lorenz. Nach dem Evangelium führte Stretz ins Predigtspiel der Kommunionkindern Leah Schultes, Hanna Lorenz, Tobias Schiml, Sophia Reger und Barbara Kastner sowie zweier Mütter ein.

Sie trugen jeweils ihre Gedanken zu den Farben des Regenbogens vor und befestigten jeweils einen Farbbogen an dem Schaubild. Die Mütter beschrieben den siebenfarbigen Regenbogen als Bindeglied zwischen Gott und den Menschen sowie als Zeichen der Versöhnung zwischen Himmel und Erde. Nur Jesus könne mit Gott und den Menschen verbinden. Der Regenbogen stehe als leuchtendes Zeichen vor dem Altar, dem Ort für Brot und Wein, der zum Mahl der Versöhnung einlade.

Die Kommunionkinder stellten sich nun mit ihren -kerzen im Halbkreis um den Volksaltar zur Segnung und Erneuerung des Taufversprechens. Die anschließenden Fürbitten trugen sie ebenfalls vor, ehe sie von Stretz den Leib des Herrn empfingen. Er dankte allen, die bei der Vorbereitung mitgeholfen, Plakat und Tischkerzen gestaltet sowie die Dekoration vor dem Altar hergerichtet haben. Am späten Nachmittag folgte noch die Dankandacht, bei der die Kinder ihr Opfer für die Diaspora abgaben und die Kommunionandenken erhielten.

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