08.09.2021 - 10:41 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Viertes Klassentreffen der Geburtsjahrgänge 1945 bis 1947 in Waldeck

Nach 2016 gab es beim vierten Klassentreffen der Geburtsjahrgänge 1945 bis 1947 erneut ein Wiedersehn der „Ehemaligen“. Unser Bild zeigt die zwölf Teilnehmer vor dem ehemaligen Schulhaus am Unteren Markt: (stehend von links) Alois Kastner, Alois Lorenz, Irmgard Deglmann, Siegfried Greger, Ernst Scheibel, Hans Vollath und Peter Mai sowie (sitzend von links) Marga Baumann, Hilde Murr, Angela Spiegl, Erna Schimpf und Ferdinand Schieder.
von Hubert BrendelProfil

Der ehemalige Schulstandort Waldeck ist keineswegs in Vergessenheit geraten. Dafür sorgten die Geburtsjahrgänge 1945 bis 1947 bei ihrem vierten Klassentreffen. Zuletzt waren die ehemaligen Schüler vor fünf Jahren zusammengesessen.

Das Klassentreffen hatten Ferdinand Schieder und Peter Mai organisiert, mit einer Besichtigung des Heimat- und Bergbaumuseums in Erbendorf zum Auftakt. Bei der eineinhalbstündigen Führung durch Museumsleiter Manfred Klöble erlebte die Gruppe die Geschichte der ehemaligen Bergwerkstadt.

Im Anschluss entspannten sich die einstigen Pennäler bei Kaffee und Kuchen im Straßencafé des Gasthofs "Goldener Engel" und genossen das herrliche Spätsommerwetter. Am Abend besuchten sie in Waldeck einen Gottesdienst in der Pfarrkirche Johannes Nepomuk und gedachten ihrer elf verstorbenen Mitschüler, deren Namen Pfarrer Heribert Stretz verlas.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Gasthof "Goldener Engel" wurden Erinnerungen an die Schulzeit geweckt und so manche Streiche aufgewärmt. Wegen der großen Schülerzahl mussten die Abc-Schützen der Geburtsjahrgänge 1945 bis 1947 in den ersten beiden Klassen die Schulbank im Geburtshaus des Komponisten Hans von Kössler drücken. Ab der dritten Klasse wurden sie dann im ehemaligen Schulhaus am Unteren Markt unterrichtet. Die gesamte Schulzeit wurde von vier Lehrkräften begleitet.

Bei den vergangenen Klassentreffen hatte Monika Zuhr aus Leers bei Lille in Frankreich mit über 600 Kilometern die weiteste Anreise, die diesmal allerdings absagen musste. Der Einladung zu dem vierten Klassentreffen waren 12 der noch 19 lebenden ehemaligen Schüler gefolgt, die größtenteils im Landkreis Tirschenreuth beheimatet sind. Nachdem jedoch Marga Baumann, geborene Busch aus Atzmannsberg, im oberfränkischen Rehau lebt, war sie diesmal die Teilnehmerin mit der weitesten Anreise.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.