08.07.2019 - 14:44 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Vorzeigeprojekt für Region

Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber informierte sich über den Essbaren Wildpflanzenpark (EWILPA) in Waldeck.

In der vergangenen Woche kam Umweltminister Thorsten Glauber (Mitte) in den Essbaren Wildpflanzenpark in Waldeck. Er informierte sich von Leonhard Zintl (von links), Bürgermeister Werner Nickl, MdL Tobias Reiß und Markus Strauß (Zweiter von rechts).
von Hans LukasProfil

In der vergangenen Woche kam der bayerische Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz Thorsten Glauber nach Waldeck und informierte sich über den Essbaren Wildpflanzenpark (EWILPA). Mit dabei waren auch der Gründer Markus Strauß, der Initiator auf Waldecker Seite Leonhard Zintl, MdL Tobias Reiß und Bürgermeister Werner Nickl. Strauß erläuterte das Konzept und stellte den ersten Essbaren Wildpflanzenpark Deutschlands vor.

Dabei wies er darauf hin, dass der Weg voll in die bestehende Landschaft eingebettet wurde und keine zusätzlichen Wege- oder Baumaßnahmen notwendig waren. Es wurden bestehende Einrichtungen genutzt und lediglich Ergänzungspflanzungen mit etwa 900 Sträuchern und 100 Bäumen vorgenommen. Die Besucher können sich anhand der aufgestellten Tafeln informieren und die jeweiligen Pflanzen und Früchte für den Hausgebrauch mitnehmen. Zintl berichtete von der Entstehung des EWILPA und erläuterte die Umsetzung. Der rund fünf Kilometer lange Rundweg ist in die bereits vorhandene Vegetation eingebunden. Die 13 Schautafeln entlang des Weges weisen auf die verschiedenen Pflanzen und Früchte hin. Die zahlreichen Besucher, die bereits im ersten Jahr des Bestehens zu verzeichnen waren, zeigen, dass ein großes Interesse besteht. Aber nicht nur die einheimische Bevölkerung fühlt sich angesprochen. Insbesondere Besucher aus ganz Südbayern, sowie aus Deutschland interessieren sich für den EWILPA.

Bürgermeister Werner Nickl, erläuterte dem Minister die Finanzierung des Projekts. Durch die von Markus Strauß erläuterten Maßnahmen sowie mit Unterstützung der Steinwald-Allianz, hielten sich die Kosten, die auf die Stadt zugekommen sind, in einem bescheidenen Rahmen. So billigte der Stadtrat einstimmig die Maßnahme. Bei der Umsetzung stellte er heraus, dass der Heimat- und Kulturverein Waldeck und die umliegenden Obst- und Gartenbauvereine tatkräftig bei der Bepflanzung mitgeholfen haben. Der EWILPA ist damit für die Stadt Kemnath zu einem weiteren Highlight geworden. MdL Tobias Reiß stellte fest, dass die Einrichtung nicht nur die Attraktivität von Waldeck und der Stadt Kemnath aufgewertet habe, sondern ein Vorzeigeprojekt für die ganze Region geworden sei.

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