Waldeck bei Kemnath
04.12.2019 - 14:41 Uhr

Wohnraumbedarf steigt weiter

Wohnungsbauförderung und Regionalentwicklung: Diese Themen standen im Mittelpunkt der Mittelstandsunion des Kreisverbands Tirschenreuth und der Nordoberpfalz.

Bürgermeisterkandidat Johannes Reger aus Erbendorf, MU-Kreisvorsitzender Leonhard Zintl, Landratskandidat Roland Grillmeier, Kemnaths Bürgermeisterkandidat Roman Schäffler sowie Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (von links) tauschten sich mit den Teilnehmern aus. Bild: mez
Bürgermeisterkandidat Johannes Reger aus Erbendorf, MU-Kreisvorsitzender Leonhard Zintl, Landratskandidat Roland Grillmeier, Kemnaths Bürgermeisterkandidat Roman Schäffler sowie Landtagsabgeordneter Tobias Reiß (von links) tauschten sich mit den Teilnehmern aus.

Die Gäste, die die Kreisvorsitzenden der Mittelstandsunion (MU) Leonhard Zintl (Tirschenreuth) und Harald Gollwitzer (Neustadt/WN) in den Hollerhöfen begrüßten, diskutierten mit Landtagsabgeordnetem Tobias Reiß, Landratskandidat Roland Grillmeier sowie den Bürgermeisterkandidaten Roman Schäffler (Kemnath) und Johannes Reger (Erbendorf). Reiß erläuterte zunächst den Ausbildungsmarkt und unterstrich hier die wichtige Stellung von mittelständischen Betrieben.

Oberste Maxime müsse sein, die Menschen in der Region zu halten, egal auf welchen Gebieten. "Wir brauchen Master und Meister, denn Handwerk und Studium sind gleich viel wert", betonte der Brander.

Die Gewerbesteuerpolitik und deren Auswirkungen für die Stadt Kemnath und beispielsweise die dadurch günstigere Kreisumlage für die Kommunen schnitt Schäffler an. Zwar seien die Fußstapfen groß, die Bürgermeister Werner Nickl in Kemnath hinterlasse, jedoch begleite er viele der angestoßenen Maßnahmen wie Brauhaus-Areal von Anfang an mit, sagte der Redner.

Als erfreulich bewertete Schäffler die Wohnbauentwicklung. Hier sieht er sich besonders gefordert, um jungen Familien möglichst schnell weitere Bauplätze zur Verfügung zu stellen. Reger, der die Arbeit des Erbendorfer Bürgermeisters Hans Donko weiterführen möchte, pflichtete ihm hier bei.

Dem Thema Wohnungsbau in der Region widmete sich auch Grillmeier. Er unterstrich die Bedeutung von neuen Wohnbaugebieten sowie die Sanierungen von Altbauten. Um dafür Gelder in die Region zu lenken, sei bereits mehrmals in der Landeshauptstadt vorstellig geworden. Bezüglich der Krankenhäuser hob er die regionale Versorgung gerade bezüglich der Zunahme von Wohnbauaktivitäten hervor. Durch die kommunalen Zweckverbände IKOM-Stiftland und Steinwald-Allianz hätten die jeweiligen Bürgermeister in der Vergangenheit Weitsicht bewiesen. Sie blickten gemeinsam über den Tellerrand hinaus. Für Grillmeier noch lange nicht abgeschlossen ist das Thema Behördenverlagerung. Auch Reiß sah hier weitere Potenziale, die das Wachstum in der Region durch Zuzug weiter voranbringen können.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.