06.04.2021 - 12:41 Uhr
WaldershofOberpfalz

Automobilclub Waldershof bleibt trotz Corona-Pandemie optimistisch

Gut durch die vergangenen Monate kam der Automobilclub: Der Mitgliederzuwachs freut die Verantwortlichen. Allerdings gibt es seit einigen Wochen ein größeres Problem im Vereinsdomizil. Vorsitzender Ludwig Heining verrät die Details.

2019 fand das letzte Jugendkart-Rennen auf dem Hammerrang in Waldershof statt.
von Konrad RosnerProfil

Der Automobilclub Waldershof (ACW) sieht seine Zukunft trotz der aktuellen Corona-Pandemie optimistisch. „Wir verzeichnen aktuell sogar einen leichten Mitgliederanstieg", berichtet ACW-Vorsitzender Ludwig Heining auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien. Vor allem unter den Kindern sei das Interesse groß.

Aktuell zählt der ACW 146 Mitglieder, Tendenz steigend: Die Kinder stehen in den Startlöchern und würden lieber heute als morgen wieder mit dem Training beginnen, verdeutlicht Jugendleiter Florian Ernstberger. „Es kommen immer wieder Nachfragen, wann es endlich los geht. Ich bin deshalb absolut davon überzeugt, dass alle Kartfahrer bleiben und auch noch neue hinzustoßen.“

Einsteigerlehrgang abgesagt

Aktuell sind beim ACW insgesamt 20 Jugend-Kartfahrer und 10 mit den leistungsstärkeren 270er Karts unterwegs. Im Juni sei mit dem Training begonnen worden. Die Waldershofer Kartsportler nahmen an zwei Wettkämpfen teil – im September in Auerbach und im Oktober im Knetzgau. Alle anderen Termine mussten abgesagt werden, so auch der eigene ADAC-Jugendkart-Slalom im Mai. In diesem Jahr, so der Jugendleiter, wäre am 3. April der Jugendkart-Einsteigerlehrgang auf dem Programm gestanden. Doch musste dieser abgesagt werden.

Am Vatertag, 13. Mai, steht der 43. ADAC-Jugendkart-Slalom am Hammerrang auf dem Plan. Doch Ernstberger ist skeptisch, dass dieser Wettbewerb stattfinden kann. Besser aussehen könnte es am 3. Juni, wenn der ACW zu seinem 8. ADAC 270er Kartslalom einlädt. Dieser finde jedoch auch nur dann statt, wenn die Inzidenzzahlen sinken.

Oldtimer-Zoiglausfahrt im September

Was die zweite Jahreshälfte bringe, werde man sehen. Startklar sind nicht nur die Kartfahrer, sondern auch die Trainer und Betreuer. Dies gilt nach Angaben der Verantwortlichen auch für die 13. ADAC/ACW Oldtimer-Zoiglausfahrt. Sie wäre am 25. September geplant – ein Spektakel, das alle zwei Jahre organisiert wird.

Mehr Probleme bereite aktuell laut Vorsitzendem Ludwig Heining und seines Stellvertreters Hubert Ernstberger die Vereinshütte am Hammerrang. Denn sie ist seit sechs bis sieben Wochen ohne Stromversorgung. Auf einem Nachbargrundstück wurden Bäume gefällt; dabei wurden auch Stromleitungen getrennt.

Anderer Standort für Hütte

Aktuell laufen laut Heining Gespräche mit der Stadt, wie das Problem rasch aus dem Weg zu schaffen wäre. In der Diskussion stehe eine Verlegung der Vereinscontainer und der Hütte auf einen neuen Standort oder auch eine unterirdische Verlegung der Stromkabel zum bisherigen Standort. Dazu müsste aber der Parkplatz am Hammerrang aufgegraben werden. „Wir brauchen eine schnelle Lösung. Deshalb hoffe ich auf eine positive Entscheidung gleich welcher Form.“

"Wir brauchen eine schnelle Lösung. Deshalb hoffe ich auf eine positive Entscheidung gleich welcher Form.“

ACW-Vorsitzender Ludwig Heining

Gesellschaftlich ist das Vereinsleben zum Erliegen gekommen. Die Monatsversammlungen sind ausgefallen. Die Jahreshauptversammlung im Februar wurde online abgehalten. Dennoch sind die Verantwortlichen zuversichtlich, dass die Zeit nach Corona für den Verein wieder positiv weitergehen wird. Die Vorzeichen dafür stehen gut, wenn man das aktuelle Problem der Stromversorgung mal außer Acht lässt.

2019 hat der ACW den Vorstand neu aufgestellt

Waldershof
Drei, die beim Automobilclub Waldershof das Sagen haben – von links Vorsitzender Ludwig Heining, Jugendleiter Florian Ernstberger und Zweiter Vorsitzender Hubert Ernstberger. Im Hintergrund die Vereinshütte, die dem Verein aktuell Probleme bereitet.

 

 

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