22.03.2019 - 15:08 Uhr
WaldershofOberpfalz

Diskussion erwünscht

Die Kommunalwahl 2020 habe man derzeit noch nicht auf dem Schirm, erklären die Freien Wähler. Sie wollen im April mit ersten Gesprächen starten.

Für 15 Jahre Zugehörigkeit zu den Freien Wählern und seine Arbeit als früherer Stadtrat und Vorsitzender wurde Oskar Kastner ausgezeichnet. Im Bild von links Zweiter Bürgermeister Karl Busch, Vorsitzende Michaela Härtl, Oskar Kastner und Kreisvorsitzende Gisela Kastner.
von Oswald ZintlProfil

Die Jahreshauptversammlung der Freien Wähler beim "Wirt" in Poppenreuth war gut besucht. Von 20 Unterstützern fanden sich 12 zum Jahresrückblick und Ausblick 2019 ein. Vorsitzende Michaela Härtl ließ in ihrem Rechenschaftsbericht die Aktivitäten im zurückliegenden Jahr Revue passieren. Sie erinnerte dabei an die Bürgerstammtische, an die Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt sowie an die Betriebsbesichtigungen.

Premiere feierten die Freien Wähler mit einer Stadt- und Ortsteilbegehung Anfang März im Bereich Federacker/Josefstadt. Bereits am 6. April - der Ortsteil wird rechtzeitig bekannt gegeben - geht es in dieser Serie weiter. Sehr gut besucht war der Vortrag von Dr. Tobias Schindler am 13. März zum Thema Notfallmedizin. Die Freien Wähler werden sich am 31. März am ersten Waldershofer Suppentag beteiligen. Michaela Härtl dankte nach ihrem Bericht Josef Zöllner für die Pflege der FW-Homepage und allen Mitgliedern für die geleistete Unterstützung. Für Härtl steht fest: "Nur gemeinsam werden wir weiterhin schlagkräftig bleiben."

Feuerbeschau in der Schule

Zur Arbeit im Stadtrat erinnerte Michaela Härtl an die Stellungnahme der Freien Wähler zur Überwachungskamera im Stadtpark, an die Notwendigkeit der Feuerbeschau in der Jobst-vom- Brandt-Schule, die räumliche Situation des Kindergartens Piccolino und der Feuerwehr in Poppenreuth, die Innenstadtentwicklung und das "Ausbremsen der Forderung nach einem Runden Tisch in Sachen Umweltschutz und Blühwiesen". Härtl dankte den Stadtratskollegen für die stets konstruktive Zusammenarbeit. Sie wünschte sich auch zukünftig lebhafte Diskussionen zur Meinungsbildung.

FW-Kreisvorsitzende Gisela Kastner stellte fest, dass das Bürgerbegehren "Artenschutz - Rettet die Bienen" alle Bürger betreffe und deshalb von den Freien Wählern unterstützt wurde. Gisela Kastner war überzeugt, dass es dem Runden Tisch in München gelingt, einen gangbaren Weg zu finden, "wenn Landwirte, Privatpersonen, Umweltverbände und Kommunen ihren Teil dazu beitragen". Sehr kritisch sah Kastner die Entwicklung beim Thema "Monstertrasse." Die unmittelbare Region sei nicht direkt betroffen, trotzdem gelte es, auf Risiken und Nachteile hinzuweisen. Kastner forderte alle Bürgermeister und Landräte - und natürlich die Bürger - der betroffenen Regionen auf, Verantwortung für den Erhalt einer intakten Landschaft zu übernehmen.

Viel unterwegs

Zweiter Bürgermeister Karl Busch erinnerte an sein Engagement im vergangenen Jahr. Er habe die Stadt bei 50 Geburtstagen, 12 Jahreshauptversammlungen und 28 sonstigen Terminen vertreten. Das gleiche Pensum zeichne sich auch für 2019 ab.

Für 15 Jahre Treue zu den Freien Wählern wurde der ehemalige Stadtrat und Vorsitzende Oskar Kastner ausgezeichnet. In der abschließenden Diskussion fragte Fridebert Greger nach dem Stand in Sachen Kommunalwahl 2020. Vorsitzende Michaela Härtl nach kurzer Überlegung: "Wir werden im April die ersten Gespräche führen."

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