28.05.2021 - 17:36 Uhr
WaldershofOberpfalz

Großbaustelle im Waldershofer Markt verzögert sich

Im Waldershofer Untergrund schlummern marode Wasserleitungen. Doch der Austausch verzögert sich. Bei einem Ortstermin werden die Gründe genannt.

Im Juli geht es los mit der großen Straßenbaustelle und der damit verbundenen Marktsperrung in Waldershof. Am Donnerstag gab es eine Besprechung vor Ort: Im Bild von links Zweiter Bürgermeister Mario Rabenbauer, Adolf Lenk, Werner Rüth, Harald Götz und Anton Kaiser.
von Autor ABIProfil

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus - das gilt auch für die Kösseinstadt. Ihr und den Waldershofer Bürgern steht nämlich demnächst eine Baumaßnahme in etwas größerer Dimension ins Haus. Genauer gesagt ist ab Anfang Juli dieses Jahres im Markt in zwei Bauabschnitten eine Vollsperrung notwendig. Der Grund dafür ist eine Generalsanierung der Wasserleitungen nebst Austausch der zugehörigen technischen Elemente.

„Unsere Wasserleitungen und die Schieber sind aus dem Jahr 1976 und dementsprechend verbraucht. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis hier große Schäden und Rohrbrüche auftreten“, betont Werner Rüth von der Bauverwaltung der Stadt Waldershof. Wenn es nach ihm ginge, würden die Bauarbeiten im Markt sofort beginnen. Aber aufgrund von Problemen bei Materiallieferungen werden sich Baustart und Beginn der Straßensperrung bis mindestens 5. Juli verschieben.

„Der erste Abschnitt wird vom Abzweig Walbenreuther Straße aus begonnen." Dann arbeite man sich bis zum Rathaus durch. "Der zweite Teil geht von der Walbenreuther Straße aus bis in Richtung Abzweig Ritter-von-Wagner-Straße“, informiert Zweiter Bürgermeister Mario Rabenbauer beim Ortstermin am Donnerstag. Eine Art Wanderbaustelle, in der Stück für Stück die Leitungen und Schieber ausgetauscht werden. Wie zu erfahren war, kann es während der Baumaßnahme jedoch auch zu kurzzeitigen, partiellen Wassersperrungen kommen.

„Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle zugelassen."

Werner Rüth (Bauverwaltung)

Und man hat sich in den Amtsstuben selbstverständlich eine Menge Gedanken gemacht, wie man den Durchgangsverkehr sicher und effektiv umleitet: „Es wird bereits in Neusorg abgeleitet und dann über Staatsstraßen in Richtung B303 geführt“, erläutern die Diplom-Ingenieure Harald Götz und Adolf Lenk vom Tiefbaubüro. Sie gehen auch fest davon aus, dass die derzeitige Straßenbaustelle in Neusorg bis Juli beendet ist.

„Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle zugelassen, die Schul- und Linienbusunternehmen sowie die Müllabfuhr werden durch die Baufirma benachrichtigt. Es ist natürlich beabsichtigt, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten“, verspricht Werner Rüth. Und vom Ende der Baumaßnahmen profitieren die Waldershofer Bürger gleich doppelt: „Die Marktstraße hat dann eine schöne, durchgehend glatte Teerdecke. Und mit den neuen Wasserrohren ist wieder eine große Versorgungssicherheit gegeben“, freut sich Zweiter Bürgermeister Mario Rabenbauer.

Wichtig ist für das zuständige Bauteam ein steter Dialog mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden am Markt. Wenn Lieferungen, Transporte oder größere Aktionen für ein Anwesen anstehen, bitten die Verantwortlichen um rechtzeitige Informationen. Gerne gäben die Fachleute an der Baustelle Auskunft. Aber auch im Rathaus erhalte man Informationen: Übers Internet (www.waldershof.de/innenentwicklung) oder unter Telefon 09231/979936 (Werner Rüth).

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