12.01.2020 - 16:19 Uhr
WaldershofOberpfalz

Margit Bayer: "Ich führe keinen Kurs weiter"

Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer sieht sich als Garant für eine beständige Gestaltungsphase. Sie will dabei nahe an den Menschen sein.

Waldershof maximal voranbringen möchte CSU-Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer (Mitte). Am Wochenende startete der Ortsverband in den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März.
von Oswald ZintlProfil

Das Team der Waldershofer CSU unter der Führung von Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer gab am Samstagabend im Ausstellungsraum der Firma Mössbauer offiziell den Startschuss für den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 15. März. Die Bürgermeisterkandidatin, die schon seit Wochen Hausbesuche absolviert, antwortete auf drei immer wiederkehrende Fragen, die an sie herangetragen wurden. Auf die Frage "Sind Sie nicht viel zu jung für das Bürgermeisteramt?" antwortete Bayer: "Ich bin die jüngste der drei Kandidaten und empfinde genau das als meine größte Stärke. Zudem bin ich mit 40 Jahren ein Garant für ein langfristiges, beständiges Gestalten. Meine aktuelle Lebensphase ist optimal, um unsere Heimatstadt im Bereich der Kinderbetreuung, Schule und Vereinbarkeit von Familie und Beruf maximal voranzubringen."

Die nächste Frage der Bürger bezog sich auf die Zukunft: "Was wird anders, wenn Sie Bürgermeisterin sind?" Für Margit Bayer steht hierzu fest, dass in Waldershof schon vieles auf einem guten Weg ist. Ihr Augenmerk werde sie auf eine gute Kommunikation und das Miteinander legen. "Ich werde mich voll in den Dienst der Menschen stellen und meinen Wahlslogan ,Für ein neues Wir-Gefühl' leben", versprach sie. Das Ehrenamt spiele dabei eine gewichtige Rolle. Es sei eine tragende Säule in der Kommune.

Oberste Priorität haben für Margit Bayer in den kommenden sechs Jahren die städtischen Pflichtaufgaben. Dazu gehört auch das klare Bekenntnis zu den Feuerwehren in allen Ortsteilen. Die Themen Verbesserung der Infrastruktur, Innenstadtentwicklung, Schule, Kinderbetreuung sowie Ökologie und Ökonomie will sie den Finanzen entsprechend verantwortungsvoll angehen. "Warum tut sich die Bürgermeisterkandidatin, auch mit Blick auf die aktuelle Entwicklung mit Bedrohungsszenarien, das alles an?" war die letzte Frage. "Ich habe mich bewusst und mit echter Begeisterung sowie der vollen Unterstützung meiner Familie dafür entschieden, mein Engagement für die Allgemeinheit zur Lebensaufgabe zu machen." Wer von den Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Waldershof wirklich bereit sei, sich und seine Fähigkeiten voll und bedingungslos in den Dienst der Bürger zu stellen, davon müssten sich die Bürger selbst ein Bild machen, erklärte Bayer.

In die Waagschale wirft die 40-Jährige ihre Erfahrung in der Verwaltung, ihre Laufbahnbefähigung und ihr Alter. Zum Thema Gestaltung sagt sie: "Ich bin die einzige Kandidatin, die von einem echten Aufbruch in eine neue Zeit spricht. Ich führe keinen Kurs weiter." Ihre Bitte für die Zukunft: "Egal, wer Bürgermeister wird - lassen Sie den Menschen mit Demut ins Amt wachsen."

Zum Wahlkampfauftakt des Ortsverbandes waren auch alle Waldershofer Stadtratskandidaten, der CSU-Oberbürgermeister der Stadt Marktredwitz, Oliver Weigel, CSU-Europa-Abgeordneter Christian Doleschal, der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Matthias Grundler, und CSU-Landtagsabgeordneter Tobias Reiß gekommen.

Information:

CSU Waldershof auf Infotour

Das CSU-Team Waldershof geht auf Infotour: Start ist am 24. Januar um 19 Uhr in Wolfersreuth und um 20 Uhr in Lengenfeld. Weiter geht es am 25. Januar um 19 Uhr in Helmbrechts und um 20 Uhr in Poppenreuth, am 26. Januar um 16 Uhr im Senioren-Servicehaus und um 17 Uhr im Stadtpark, am 31. Januar um 19 Uhr im Ortsteil Hard und um 20 Uhr in Hohenhard, am 1. Februar um 19 Uhr in Schurbach und um 20 Uhr in Rodenzenreuth, am 2. Februar um 16 Uhr auf der Siedlung und um 17 Uhr am Kirchsteig, am 7. Februar um 19 Uhr in Masch und um 20 Uhr in Walbenreuth.

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