29.06.2021 - 13:19 Uhr
WaldershofOberpfalz

Pfarrer Bernd Philipp feiert 30. Priesterjubiläum

Pfarrer Bernd Philipp ist seit 30 Jahren Seelsorger. Zum Priesterjubiläum gab es die "Missa brevis in B" durch den Chor der Pfarrgemeinde St. Sebastian. Kirchenpfleger Hilmar Wollner und Bürgermeisterin Margit Bayer überreichten Geschenke.

Kirchenpfleger Hilmar Wollner (Zweiter von links) übergab im Namen aller kirchlichen Verbände und Vereine eine Jesusfigur in der Krippe an Stadtpfarrer Bernd Philipp (rechts).
von Oswald ZintlProfil

Die Gläubigen der Pfarrgemeinde Sankt Sebastian Waldershof und der Expositurgemeinde Mariä Heimsuchung in Poppenreuth feierten mit Stadtpfarrer Bernd Philipp sein 30. Priesterjubiläum. Beim Gottesdienst in Poppenreuth überraschten die Kirchenbesucher den Geistlichen mit einem Blumenteppich und dem damaligen Primizspruch „Jesus, Quelle des Heils“ vor dem Altar. Initiiert wurde der Blumenteppich von Mesnerin Veronika Haberkorn. Stellvertretend für die Expositurgemeinde dankten Ministranten dem Seelsorger für sein Engagement und überreichten als Dankeschön eine Kerze. Der feierliche Gottesdienst wurde vom Kirchenchor unter der Leitung von Christa Köllner musikalisch umrahmt.

Die anschließende Festmesse in der alten Kirche Sankt Sebastian in Waldershof – der Gottesdienst wurde auch ins Freie übertragen - untermalte der Kirchenchor unter der Leitung von Werner Stehbach mit der „Missa brevis in B“ von Wolfgang Amadeus Mozart. In der Predigt erinnerte Pfarrer Bernd Philipp an seine Priesterweihe im Dom zu Regensburg mit elf weiteren jungen Männern durch den damaligen Bischof Manfred Müller. Für die Zukunft wünscht sich der Geistliche, dass sich wieder mehr junge Männer für das Priesteramt entscheiden. Zu den Missbrauchsfällen in der Kirche und auch in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen sagte Bernd Philipp, dass diese Taten nicht zu entschuldigen seien.

Auch Baumeister

Kirchenpfleger Hilmar Wollner, als Sprecher aller kirchlichen Vereine und Verbände, erinnerte daran, dass Stadtpfarrer Bernd Philipp nun schon seit sechs Jahren in der Kösseinestadt tätig ist. Er sagte "Vergelt’s Gott" für die Arbeit in der Gemeinde. „In meinem persönlichen Waldershofer Kirchenleben – angefangen beim Ministranten, der ich zwölf Jahre war, über den Pfarrgemeinderat bis hin zum Amt des Kirchenpflegers – sind Sie der dritte Priester, den ich hier erleben darf“, merkte Wollner an und ergänzte: „Und alle drei waren neben ihrer seelsorgerischen Tätigkeit auch Baumeister. Pfarrer Josef Bauer mit der neuen Kirche und der Sanierung des Pfarrheims, Pfarrer Johannes Wolff mit den Sanierungen der Alten Kirche und dem ersten Teil der neuen Kirche und Sie mit der Sanierung des Pfarrhofs vor fünf Jahren und der momentanen großen Sanierung der neuen Kirche. Sie haben sich also in die Reihe Ihrer Vorgänger nahtlos eingefügt.“

Im Namen der Kirchenverwaltungen Waldershof, Poppenreuth und Lengenfeld, des Pfarrgemeinderates, der Kirchenchöre in Waldershof und Poppenreuth, des Kinderchors, der Chöre Escapade und Carpe Diem, der Kolpingsfamilie, der KAB, des Katholischen Frauenbundes Waldershof und Poppenreuth, des Seniorenclubs, der Katholischen Jugendgruppen Waldershof und Poppenreuth, der Poppenreuther und Waldershofer Ministranten und der beiden Pfarrsekretärinnen überreichte Hilmar Wollner ein Jesuskind an den Jubilar und wünschte weiter viel Kraft für sein seelsorgerisches Wirken und vor allem Gesundheit.

Bürgermeisterin dankt

Bürgermeisterin Margit Bayer sagte in ihrem Grußwort: „Kaum ein Beruf erfordert wohl so viel Berufung und Idealismus wie der des Priesters. Sie sind dieser so besonderen Berufung nun seit drei Jahrzehnten treu geblieben. Beständigkeit und Loyalität sind Werte, die uns heute nur noch selten begegnen. Besonders dann, wenn es mal schwierig wird, geben viele Menschen sehr viel schneller auf. Es ist sicher nicht leicht in der aktuellen Situation, in der die Kirche nicht gerade Hochkonjunktur hat, treu und loyal zu bleiben. Sie tun das und sind dadurch ein wichtiger Anker, ein Vorbild und Bezugspunkt für Menschen, die Ihnen anvertraut wurden. Vielen Dank dafür.“

Das Stadtoberhaupt ergänzte, bevor sie ein Präsent überreichte: „Und ganz im Sinne Ihres Primizspruchs wünsche ich mir für die Zukunft weiterhin eine solch freudvolle und bereichernde Zusammenarbeit zum Wohle unserer Stadt und ihrer Menschen. Bleiben Sie gesund und guten Mutes.“

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Konnersreuth
Mit einem Blumenteppich überraschten die Gläubigen der Expositurgemeinde Mariä Heimsuchung ihren Pfarrer.
Bürgermeisterin Margit Bayer überreichte ein kleines Präsent.

"Sie sind ein wichtiger Anker, ein Vorbild und Bezugspunkt für Menschen, die Ihnen anvertraut wurden. Vielen Dank dafür."

Bürgermeisterin Margit Bayer

 

 

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