26.05.2021 - 11:37 Uhr
WaldershofOberpfalz

Schilder informieren über die Fließgewässer in Waldershof

Mit der Aktion Bachbeschilderung sollen die Fließgewässer in Waldershof wieder mehr Beachtung finden. Umweltreferent Stefan Müller und die Öko-Gruppe planen zudem Säuberungsaktionen.

Stolz präsentieren Umweltreferent Stefan Müller (Mitte) und Bürgermeisterin Margit Bayer (rechts) die Beschilderung an der Kössein gegenüber des Stadtparks. Mit im Bild (links) Bauhofleiter Artur Dziumbla.
von Oswald ZintlProfil

Die zahlreichen Bäche im Waldershofer Stadtgebiet wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen zu bringen, das hat sich Umweltreferent Stefan Müller seit Jahren auf die Fahne geschrieben. Mit der Aktion Bachbeschilderung geht für ihn ein Herzenswunsch in Erfüllung. Beim Ortstermin am Stadtpark machte Müller deutlich, dass mit den Namensschildern auch viele Irritationen ausgeräumt werden: „So wird der Steinbach am Hammerrang oft mit der Kössein verwechselt.“

Beschildert wurden in den zurückliegenden Wochen durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes das Kreuzweiherbachl, das Grünitzmühlbachl, der Steinbach, der Walmbach, die Kössein, der Ödweißenbach, das Sulzbachl und der Silberbach.

„Die Kinder sollen wieder wissen, was wo ist."

Umweltreferent Stefan Müller

Der Blick des Umweltreferenten, im Hauptberuf Pädagoge und Schulleiter in Wunsiedel, geht weit nach vorne. So hat er bereits ein Arbeitsblatt für die Schule entwickelt, wenn Lehrkräfte der Jobst-vom-Brandt-Schule im Rahmen von Wandertagen die Bäche vor Ort erkunden. „Die Kinder sollen wieder wissen, was wo ist. Sie sollen sich den Verlauf der Bäche mit einer Landkarte im Kopf vorstellen können“, so Müller. Bäche sind nach Ansicht des Umweltreferenten Lebensadern, die es zu schützen gilt. Die Wasserläufe müssen auch sauber gehalten werden. Deshalb wird die Öko-Gruppe in den kommenden Wochen damit beginnen, die Bäche von Unrat zu befreien.

Für den Fall, dass irgendein Bach vergessen worden ist oder Bürger eine Beschilderung an manchen Stellen für wichtig erachten, bittet Stefan Müller um Mitteilung an den städtischen Bauhof.

Eine weitere Idee von Stefan Müller ist das Projekt „Schau in d` Au“. Hier könnte in der Kösseineaue eine Aussichtsplattform mit Informationen zum Biber, zu anderen Tieren und der Pflanzenwelt entstehen. Bürgermeisterin Margit Bayer freut sich über die Initiativen von Stefan Müller und der Öko-Gruppe und sagte ihre Unterstützung zu.

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