20.04.2021 - 14:18 Uhr
WaldershofOberpfalz

Schousterannerl, Sepplmann und Färber

Alte Hausnamen sind in der Region Kulturgut und haben eine lange Tradition. Mit Informationstafeln will die Stadt Waldershof an Geschichte und Hintergründe erinnern.

Das Schild mit dem Verweis auf den Hausnamen Wastlgober ist zukünftig im Markt 47 bei Gabi und Helmut Rubenbauer zu sehen.
von Oswald ZintlProfil

Das Projekt Hausnamen in Waldershof nimmt langsam Fahrt auf. Nachdem der Stadtrat auf Antrag der Fraktion von CSU und Wählerbund die Aktion im vergangenen Jahr einstimmig begrüßt und für die Übernahme der Kosten durch die Stadt Waldershof votiert hatte, nutzten 15 Hausbesitzer dieses Angebot. Sie erhielten am Wochenende die Schilder für ihre Hauswände. Ausgegeben wurden die Tafeln für die Hausnamen Sepplmann, Fuchsferdl, Sepplsef, Wastlgober, Hammerfranzmichl, Bergschreiner, Weberadam, Beim Simmer, Schousterannerl, Beim Schreiner, Färber, Müller, Spernicklhof und Wirtspeter.

Stellvertretender Bürgermeister Mario Rabenbauer erinnert daran, dass diese Initiative auf eine Anregung von Werner Spörer zurückgeht. An dessen Witwe wurde das erste Schild mit der Aufschrift Schwankerer bereits vor längerer Zeit überreicht.

„Ich hoffe, dass die Aktion von weiteren Bürgern genutzt wird, damit diese historisch gewachsenen Hausnamen der Nachwelt bekannt werden und erhalten bleiben“, gibt sich Mario Rabenbauer zuversichtlich und weist noch einmal darauf hin, dass dieses Angebot natürlich für alle Waldershofer Ortsteile gilt.

Auf der Homepage der Stadt (www.waldershof.de) gibt es den Meldebogen für die Hausnamen-Aktion, die unbefristet weiterläuft. „Wir sind überzeugt, dass es noch viele interessierte Bürger gibt, die sich dieser Aktion gerne anschließen werden“, ist Bürgermeisterin Margit Bayer überzeugt.

Erinnerungen an den Burschenverein "Concordia" Wiesau

Wiesau

 

 

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