01.07.2020 - 12:07 Uhr
WaldershofOberpfalz

Tausende Kunden vorbildlich betreut

Nach knapp 49 Jahren geht Roman Dziajlo in den wohlverdienten Ruhestand. Seine ruhige, besonnene Arbeitsweise kam bei den Fahrzeugbesitzern bestens an.

Geschäftsführer Nicolai Mössbauer und Ehefrau Carina (links) gratulierten Roman Dziajlo (Bildmitte mit seiner Frau Annette) zum Ruhestand. Auch Richard Mössbauer (Vierter von rechts) und eine Abordnung der Belegschaft aus allen Geschäftsbereichen waren zur Verabschiedung gekommen. Die Kollegen schenkten zum Abschied eine zum Gartentisch umgebaute Tonne.
von Oswald ZintlProfil

Das Fachwissen nach der Ausbildung im Kfz-Handwerk und eine stete Weiterbildung unter Einbeziehungen aller technischen Veränderungen in der Arbeitsorganisation waren die Wegbegleiter von Roman Dziajlo in den zurückliegenden 49 Jahren im Autohaus Mössbauer. Seit dem 1. Juni ist nun Ruhestand angesagt.

Seniorchef Richard Mössbauer erinnerte bei einer Feierstunde an den beruflichen Werdegang des scheidenden Kollegen, der am 13. September 1971 als Auszubildender im Kfz-Handwerk ins Unternehmen eingetreten war. Die Ausbildungszeit betrug damals dreieinhalb Jahre, die Roman Dziajlo mit Erfolg absolvierte. Mössbauer weiter: „Die Ausbildungsvergütung betrug damals 100 Mark im ersten Jahr und 175 Mark zum Schluss der Lehrzeit. Die tägliche Arbeitszeit war auf siebendreiviertel Stunden begrenzt.“ Auf die Frage, warum damals der 13. September als Beginn der Ausbildungszeit eingetragen war, sagte Roman Dziajlo lächelnd: „Da bin ich von der Schule geflogen.“

Anschließend ging es für 15 Monate nach Oberviechtach zum Grundwehrdienst. Am 1. Juli 1977 wurde Dziajlo als Kfz-Mechaniker im Autohaus Mössbauer übernommen. Dank seiner hervorragenden Fachkenntnisse und seines kommunikativen Wesens wurde ihm nach einiger Zeit die Position als Kundendienstberater angeboten, und Dziajlo sagte zu.

In den zurückliegenden Jahrzehnten betreute er eine stetig wachsende Anzahl von Stammkunden und steuerte deren Aufträge mittels ständig modernisierter digitaler Hilfsmittel in den Servicebetrieb. „Diese sensible Aufgabe als Mittler zwischen Kunden, Beurteilung des technischen Problems, Ersatzteilbeschaffung, Werkstattbelegung, Terminüberwachung und den betriebswirtschaftlichen Zielen des Unternehmens erforderten oftmals einen echten Spagat, und das hat Roman stets vorbildlich erledigt“, lobte Richard Mössbauer und dankte ihm für die Treue zum Unternehmen auch in schwierigen Zeiten.

Zum Abschied erhielt Dziajlo einen „Oscar“ von der Geschäftsleitung und einen speziellen Ruheständler-Platz für den Garten von den Kollegen. Auf die Frage nach Erinnerungen aus seinem Arbeitsleben fiel Roman Dziajlo spontan ein Vorfall aus der Anfangszeit ein: „Ein Kollege führte Schweißarbeiten an einem Lkw durch und bemerkte nicht, dass das Führerhaus in Flammen stand. Es ging damals alles noch glimpflich aus.“

Treue Mitarbeiter standen auch bei der Jahresabschlussfeier der Firma im Mittelpunkt:

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