19.07.2019 - 10:13 Uhr
WaldershofOberpfalz

Mit viel Einsatz und Idealismus

Auf ihrer Sommer-Tour informiert sich die CSU Waldershof im Geschäft "Heartware". Die Inhaber kennen Mühen und Strapazen, sehen aber auch Perspektiven.

Reinhard und Kerstin Zeus (Vierter und Fünfte von links) sprachen mit den Mitgliedern der CSU Waldershof über den Einzelhandel in der Kösseinestadt.
von Externer BeitragProfil

Auf einer weiteren Station der CSU-Sommer-Tour besuchten die Waldershofer Christsozialen das Geschäft "Heartware" in der Walbenreuther Straße. Schwerpunkt des Informationsbesuches waren die Herausforderungen und Chancen des Einzelhandels in Waldershof, speziell vor dem Hintergrund des anstehenden Baus der Ortsumgehung.

Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer sagte, sie freue sich bei ihren Einkäufen in dem Geschäft immer über ein außergewöhnliches und abwechslungsreiches Angebot, aber auch auf die ansprechende Atmosphäre und die angenehmen Gespräche. Sie betonte, dass diese Form der Kundenbetreuung das besondere Markenzeichen von "Heartware" sei und sicher mit der langjährigen Erfolgsgeschichte des Ladens zusammenhänge. Als Einzelhändler kenne das Ehepaar Kerstin und Reinhard Zeus die Situation vor Ort, und deswegen sei die CSU auch gekommen, um sich dazu auszutauschen und Anregungen mitzunehmen.

Reinhard Zeus freute sich über das Interesse der CSU. ",Heartware' gibt es nun seit zehn Jahren", berichtete er, "und schon die Namensfindung war eine kreative Aufgabe. Der Name bringt aber das gut zum Ausdruck, was wir anbieten wollen: Ware, die zu Herzen geht". Das Geschäft sei damals fast spontan gegründet worden, als man den Leerstand gegenüber dem Brauhaus gesehen habe. Mit viel Einsatz, Erfahrung und Idealismus habe man das aufgebaut, was heute zu sehen ist.

Eine Herausforderung

Den Inhabern sei es stets wichtig gewesen, dass das Geschäft nicht eines von vielen sei, sondern sich von der Masse abhebe. Auch er, Zeus, sieht die Ortsumgehung als Herausforderung, erkenne aber auch die Chancen. Beispiel sei die Ortschaft Pullenreuth, die trotz Ortsumgehung weiterhin florierende Geschäfte habe. "Es sind die Qualität und das Angebot, die den Kunden in das Geschäft ziehen, daher gibt es auch nach der Fertigstellung der Ortsumgehung viele Chancen für den Einzelhandel in Waldershof."

Anhand einiger Beispiele erläuterte Zeus den Wohlfühlaspekt, der die Grundlage für sein Geschäft (ausgefallene Geschenke und Accessoires für Wohnen und Leben) bilde: Der Kunde sei nicht nur Kunde, er sei auch Gast. Daher biete man auch Veranstaltungen außerhalb des normalen Verkaufes an.

Trotz einer "1c-Lage" im Stadtgebiet habe "Heartware" ein breites Portfolio an Stammkunden. "Wir bekennen uns zum Standort Waldershof", betonte Zeus, "auch wenn die Bauarbeiten an der Walbenreuther Straße eine Strapaze waren". Mit verständnisvollen und überzeugten Kunden habe man aber auch diese Zeit meistern können. Margit Bayer betonte, dass "Heartware" ein Beispiel dafür sei, dass aus einem Leerstand wieder etwas Lebendiges und nachhaltig Beständiges entstehen könne. Dafür, dass dieser Weg in Zukunft noch intensiver gegangen wird, werde sie sich einsetzen. Mit vorhandenen Fördermöglichkeiten sei vieles möglich, wenn man es mit Plan und Einsatz angehe.

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