21.08.2019 - 09:28 Uhr
Waldkirch bei GeorgenbergOberpfalz

Ehrenamt hält jung

Hildegard Frauenreuther feiert 80. Geburtstag und ist wie ihr Ehemann Ludwig vielseitig engagiert.

Eingerahmt von den Töchtern genießen Hildegard und Ludwig Frauenreuther die vielen guten Wünsche.
von Josef PilfusekProfil

Matthias Kotschenreuther brachte es mit einem Zitat von Arthur Schopenhauer auf den Punkt, als er zu Hildegard und Ludwig Frauenreuther sagte: „Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen ist das Leben eine unendlich lange Zukunft, vom Standpunkt des Alters aus eine sehr kurze Vergangenheit.“ Damit traf der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft den Nagel auf den Kopf. Während Hildegard Frauenreuther, geborene Völkl, am Montag 80. Geburtstag feierte, war es für ihren Ehemann die Nachfeier. Er hatte die 80 im April vollendet.

Die gebürtige Flosserin, eine ausgebildete Glasschleiferin, die anschließend als Näherin tätig war, hat mit ihrem Ehemann zwei Töchter großgezogen. Dazu kommen inzwischen vier Enkel. Seit Ende 1985 wohnen sie in Ludwig Frauenreuthers Geburtsort Waldkirch und engagieren sich seitdem auch in den Vereinen. „Ohne die Frauen wäre eine so aktive Vereinsarbeit nicht möglich“, wusste Kotschenreuther, als er die Verdienste der Jubilarin würdigte. Für den Oberpfälzer Waldverein hob Vorsitzender Manfred Janker das großartige Engagement hervor. „Sie sind ein Segen für ihre Familie, die Pfarrei und die Ortschaft Waldkirch“, sagte Pfarrer Julius Johnrose und gratulierten mit einem indischen Ehrentuch. Für die Gemeinde Georgenberg wünschte Bürgermeister Johann Maurer alles Gute.

„Seine Verdienste sind anerkennenswert, er ist eine große Unterstützung für die Gemeinschaft“, begann Arthur Weber schließlich seine Laudatio auf Ludwig Frauenreuther. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Verbands Wohneigentum stellte unter anderen Frauenreuthers Leistungen als Gründungsvater der „Waldkirchner Stubenmusik“ oder Wanderführer heraus. „Große Verdienste hat er sich bei der Renovierung des Siedlerheims von 2006 bis 2009 erworben“, war eine weitere Feststellung Webers, der zum Dank eine Urkunde und das Ehrenzeichen in Gold überreicht.

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