08.01.2020 - 09:15 Uhr
Waldkirch bei GeorgenbergOberpfalz

Feuerwehr Waldkirch oft präsent

Dennoch appelliert Vorsitzender Hubert Völkl um eine bessere Teilnahme, wenn es um das Ausrücken zu Festen geht. So steht im Februar zum Beispiel der Hausfasching an.

von Josef PilfusekProfil

Der Bericht von Hubert Völkl zeigte: Die Feuerwehr Waldkirch hatte im vergangenen Jahr wieder viel auf die Beine gestellt und war auch bei Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Gemeinde präsent gewesen. „Solche Aktionen sind für uns sehr wichtig“, kommentierte der Vorsitzende dabei die Zwölf-Stunden-Aktion mit benachbarten Jugendfeuerwehren.

Auf große Resonanz gestoßen war nach seinen Aussagen der gemeinsame Hausfasching mit den Feuerwehren Roggenstein und Waldthurn. Das galt auch für die Josefifeier, die erstmals veranstaltete Sonnwendfeier, die Zoigl-Fahrt nach Windischeschenbach oder die Adventsfeier. „Im Verein haben wir derzeit 41 aktive, 12 passive, 24 fördernde und 5 Ehrenmitglieder“, informierte Völkl und erinnerte an das 2019 verstorbene Ehrenmitglied Johann Frauenreuther.

Im vergangenen Jahr waren Sandra Käs und Sebastian Träger zur Feuerwehr gestoßen, und seit dem 1. Januar verstärken den Verein Sabrina Gleißner, Matthias Gralla, Alexandra Hacker, Tobias Lindner, Markus Meyer, Michael Völkl, Simone Völkl und Maximilian Wirth. Zusammenfassend sprach der Vorsitzende von einer guten Zusammenarbeit und Unterstützung, vor allem durch seinen Stellvertreter Markus Götz.

Ein dickes Lob erhielt auch Marina Völkl für die vorzügliche Buchführung. „Eigentlich müssten wir gar nicht prüfen“, sagte Stefan Völkl, der die Bücher zusammen mit Christian Müller geprüft hatte. „Es war wie immer; wir haben keine Fehler gefunden.“ Auf beschlossene Neuerungen – darunter zur Teilnahme an Festen und mögliche Mitgliedschaften im Verein – ging der stellvertretende Vorsitzende Markus Götz ein.

Nach Ansicht von Johann Maurer „wird Vereinsarbeit oft nicht genug geschätzt“. Umso mehr freute sich der Bürgermeister, „dass es bei euch funktioniert“. Dabei sprach er von bestem Einvernehmen mit der Gemeinde und informierte über die Beauftragung einer Firma zur Instandsetzung der Giebel- und Westseite des Feuerwehrhauses. In Bezug auf Aus- und Fortbildungen schlug er Absprachen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der fünf gemeindlichen Wehren vor.

Der Vorsitzende, der wie Kommandant Wolfgang Reber den Rücktritt des Gerätewarts Hans-Jürgen Wirth zur Kenntnis nehmen musste, lud noch für den 8. Februar zum erneuten Hausfasching ein und bat um eine bessere Beteiligung beim Ausrücken zu Festen.

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