08.01.2020 - 09:20 Uhr
Waldkirch bei GeorgenbergOberpfalz

Jugendarbeit wird großgeschrieben

Kreisbrandmeister Alfons Huber lobt die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Feuerwehr Waldkirch. Die Zukunft des Vereins und auch die Einsatzbereitschaft ist damit gesichert.

Timo Walter (Zweiter von links) freut sich über die Ernennung zum Oberfeuerwehrmann durch Kommandant Wolfgang Reber (links). Die Feuerwehr Waldkirch kann außerdem auf neue Mitglieder zählen.
von Josef PilfusekProfil

Die Feuerwehr Waldkirch kann aktuell auf 22 Aktive, darunter drei Frauen, zählen. „Und alle sind einsatzfähig“, ließ Wolfgang Reber in der Dienstversammlung am Dreikönigstag im Feuerwehrhaus wissen. Der Kommandant informierte, dass mit Sebastian Träger, Michael Völkl und Maximilian Wirth drei Nachwuchskräfte dazugekommen sind, und freute sich: „Wir können dieses Jahr mit sechs Jungen in der Jugendfeuerwehr starten.“

Einen besonderen Dank richtete Reber an die aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen Josef Käs, Bernhard Plödt, Erwin Völkl und Martin Vogl und blickte auf fünf interne und drei externe Unterrichte und Übungen, darunter die Einsatzübung in Prollermühle mit den gemeindlichen Feuerwehren, zurück. Dass in Waldkirch großen Wert auf Aus- und Weiterbildung gelegt wird, verdeutlichte er mit der Modularen Truppausbildung.

Als „Highlight 2019“ bezeichnete der Kommandant die Zwölf-Stunden-Übung am 28. September mit den Jugendfeuerwehren Albersrieth, Kaimling, Roggenstein und Waldthurn sowie dem THW in Weiden. Außerdem nannte er die von Sebastian Träger absolvierte Jugendleistungsprüfung. Zusammen mit Lukas Zeschick hatte Träger auch erfolgreich am Wissenstest teilgenommen.

Präsent waren die Waldkirchner auch bei den Kommandanten-Versammlungen und Sitzungen der wieder aktivierten Arbeitsgemeinschaft. „Da sind wir auf einem guten Weg“, fand der Kommandant, als er auf die beabsichtigten Anschaffungen in den kommenden Jahren hinwies und sich bei der Gemeinde für die Beschaffung des CAFS-Hochleistungslöschers.

Als „Kameraden mit überdurchschnittlicher Leistung“ hob Reber seinen Stellvertreter Andreas Gleißner, Gerätewart Hans-Jürgen Wirth sowie die Jugendwarte Thomas Pentner und Timo Walter hervor. Ihn beförderte er zum Oberfeuerwehrmann.

„Die Jugendarbeit mit Erfolg weiterführen“ steht bei der Feuerwehr ganz oben auf der Agenda. Laut Reber geht es außerdem um die Modulare Truppausbildung oder den Digitalfunk. Als Termin für die Inspektion kündigte er den 19. März an, ferner eine Leistungsprüfung.

„Eine Entlohnung sieht das Feuerwehrgesetz nicht vor“, beantwortete Alfons Huber Rebers Forderung, dass sich die „Oberen“ Gedanken machen sollten, das Engagement der Feuerwehrleute in der Freizeit zu honorieren. Der Kreisbrandmeister sprach von einem erfolgreichen Jahr in Waldkirch und hob vor allem die vorzügliche Jugendarbeit hervor. Im Übrigen informierte er über die bevorstehenden Änderungen bei der Funkübung und der Alarmierung nach Tagesalarmstärke. Die digitale Alarmierung kündigte Huber für Ende 2020 an.

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