06.03.2020 - 08:25 Uhr
Waldkirch bei GeorgenbergOberpfalz

Politische Arbeit in Georgenberg transparenter machen

CSU-Bürgermeisterkandidatin Marina Hirnet möchte mit einem Gemeindeflyer die Georgenberger regelmäßig informieren und auch die Vereine mit einbinden.

"Marina brennt für die Gemeinde", beschreibt Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger (Zweiter von links) die CSU-Bürgermeisterkandidatin (Mitte).
von Josef PilfusekProfil

Für Marina Hirnet „soll die politische Arbeit transparenter werden“. Deshalb möchte die CSU-Bürgermeisterkandidatin mit einem modernen Internetauftritt die Bürger sowohl über das aktuelle Geschehen informieren als auch gezielt Werbung setzen, etwa für das Baugebiet „Sandfeld“, und einen Veranstaltungskalender einführen.

In der Wahlversammlung am Mittwoch im ehemaligen Schulhaus sprach die Bewerberin für die Nachfolge von Johann Maurer auch die gezielt die Themen „Rathaus online“ oder „Öffentliches Leben“ an. Dazu zählte Hirnet auch eine transparentere Gestaltung der Gemeinderatssitzungen. „Ich hätte gerne die regelmäßige Herausgabe eines Gemeindeflyers “, sagte sie, „wenigstens einmal pro Quartal oder Tertial“. Und damit auch die Vereine mit eingebunden werden können, kann sie sich vorstellen, „auch entsprechende Artikel mit zu veröffentlichen“.

Ganz oben steht für die Kandidatin auch die Infrastruktur, wobei sie etwa für der Erhaltung des über 50 Kilometer langen Straßennetzes Förderprogramme in Anspruch nehmen will. Zum Ausbau von Staatsstraßen freute sie sich, „dass unser Dranbleiben scheinbar gefruchtet hat, weil wahrscheinlich 2021 mit der Planungsphase der Staatsstraße Georgenberg-Neuenhammer begonnen werden kann“. Das gilt auch für den von Bernhard Plödt angesprochenen Ausbau der Staatsstraße von Waldkirch in Richtung Flossenbürg.

Weiter dranbleiben gilt es laut Hirnet auch bei den „Kleinen Dorferneuerungen“ in Waldkirch und Neukirchen zu St. Christoph / Neudorf. Darin eingeschlossen sieht sie das Förderprogramm „Innen statt Außen“ mit einem Fördersatz von 87 Prozent.

„Marina brennt für die Gemeinde“, gab es für die Kandidatin ein dickes Lob von Stephan Oetzinger. Der Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende zielte in seinem Grußwort sowohl auf die von Hirnet angesprochenen Themen wie Digitalisierung – „die ist für eine Flächengemeinde wie Georgenberg ungeheuer wichtig“ – an und sagte: „Marina vergisst auch die Basisarbeit nicht.“

Als Kreistagskandidaten stellten sich neben Hirnet selbst und dem amtierenden Bürgermeister Johann Maurer noch Josef Kleber sowie für die Junge Union Nicole Hoch und Christoph Müllhofer vor. In der Wahlversammlung am Montag im Gasthaus Hammerwirt“ hatten Andrea Gollwitzer, Andrea Lang, Josef Haberkorn, Thomas Kleber, Josef Maier, Uli Münchmeier und Georg Stahl ihre Visitenkarte abgegeben.

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