11.03.2020 - 10:08 Uhr
Waldkirch bei GeorgenbergOberpfalz

Siedlergemeinschaft Waldkirch: Günter Götz nun Ehrenvorsitzender

Der Vorsitzende der Waldkircher Siedler ist stolz auf sein Truppe. Die Aktivitäten und Feierlichkeiten der engagierten Gemeinschaft können sich sehen lassen.

Günter Götz (vorne, Mitte) freut sich wie Ludwig Frauenreuther (vorne, links) und Herbert Säckl (vorne, rechts) über die Auszeichnungen.
von Josef PilfusekProfil

Für Matthias Kotschenreuther stand fest: „Ich denke, wir haben erst in der Faschingswoche wieder bewiesen, welch schlagkräftige Truppe wir sind“, beschrieb der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft das Engagement des gesamten Teams und sparte in der Jahreshauptversammlung am Sonntag im ehemaligen Schulhaus nicht mit Lob.

Die große Fete am Rosenmontagsball war laut Kotschenreuther aber längst nicht alles. Höhepunkte 2019 waren für ihn neben kirchlichen Veranstaltungen, darunter Patrozinium oder Fronleichnam, unter anderem die Wanderungen oder gemeinsame Aktionen mit der Feuerwehr und KLJB. „Es erfüllt mich mit Freude, wenn ich sehe, dass wir jedes Jahr wieder ein bisschen was draufsetzen, und da denke ich nur an unsere Weihnachtsfeier“, stellte er dabei fest und nannte als eines der Beispiele die Weihnachtsfeier mit der Darstellung der Herbergssuche.

„Das alles ist nur möglich mit einer starken Mannschaft und Leuten, die mit anpacken, egal ob sie selbst Mitglied oder Ehepartner sind“, sagte der Vorsitzende, der als festen Bestandteil den monatlichen Frauenstammtisch bezeichnete und empfahl: „Geht hin, ihr wisst ja nicht, was ihr sonst verpasst.“ Als Neumitglieder im Verein hieß er Caroline Gralla mit Familie sowie Alexandra Hacker mit ihrem Partner Markus Meyer willkommen.

Beifall erhielt auch Kassier Martin Vogl, dessen akribische Buchführung Markus Fritsch lobte. Er hatte die Unterlagen gemeinsam mit Markus Götz geprüft.

Seit 40 Jahren bei der Siedlergemeinschaft ist Rudolf Pentner. Zehn Jahre sind es inzwischen bei Christian Käs, Konrad Träger, Berthold Völkl, Hans-Jürgen Wirth und Matthias Kotschenreuther selbst. Über das Ehrenzeichen in Bronze freute sich Martin Vogl, der seit 1. Juli 1982 zu den Aktivposten im Verein zählt. Von 1991 bis 1994 war er zunächst als Beisitzer engagiert, und seit 1994 übt er das Amt des Kassiers aus. „Er ist unser Finanzminister, der um jeden ausgegebenen Cent weint“, beschrieb der Vorsitzende den verdienten Schatzmeister „schon fast als geizig“, wusste aber auch: „Das spiegelt natürlich auch die Finanzkraft unserer Siedlergemeinschaft wider.“

Ein dickes Lob kam dazu auch vom stellvertretenden Bezirksvorsitzenden und stellvertretenden Kreisvorsitzenden des Verbands Wohneigentum, Arthur Weber. „Günter war insgesamt 35 Jahre in leitenden Positionen tätig und hat sich um unsere Siedlergemeinschaft verdient gemacht“, blickte Kotschenreuther auf die herausragenden Leistungen von Günter Götz als Vereinsdiener (1982 bis 1988), stellvertretender Vorsitzender (1988 bis 1994), Vorsitzender (1994 bis 2013) und erneut stellvertretender Vereinschef (2013 bis 2017) zurück und fasste zusammen: „Er hat unsere Siedlergemeinschaft maßgeblich geprägt.“ Götz, seit 2017 bereits Ehrenmitglied, darf sich nun auch „Ehrenvorsitzender“ nennen.

Als „graue Eminenz“ bezeichnete der Vorsitzende Herbert Säckl, der seinen Worten zufolge seit 1994 ununterbrochen in verantwortlicher Position tätig ist, darunter bis 2000 als stellvertretender Vorsitzender und seit dieser Zeit als Mitglied im Ausschuss. Unter anderem nannte Kotschenreuther Säckls Verdienste im Fasching oder bei Weihnachtsfeiern und stellte fest: „Herbert genießt bei allen einen sehr guten Ruf, und sein Wort hat nach wie vor Gewicht.“

Ein Energiebündel ist auch Ludwig Frauenreuther, von 1985 bis 1994 zweiter Kassier und dann bis 2010 Beisitzer. „Er war Bauleiter bei der Renovierung des alten Schulhauses von 2006 bis 2009“, blickte Kotschenreuther auf das großartige Engagement Frauenreuthers zurück und nannte ihn auch als einen vorzüglichen Wanderführer. „Ludwig hat unsere Stubenmusik ins Leben gerufen und leitet sie bis dato“, hob der Vorsitzende ebenfalls hervor. Wie Säckl zeichnete er seinen „väterlichen Freund“ mit der Ehrenmitgliedschaft aus.

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