30.08.2019 - 16:31 Uhr
WaldsassenOberpfalz

180 Kinder, 23 Beschäftigte

Besuchergruppe der CSU Waldsassen erhält Einblicke ins städtische Kinderhaus "Tausendfüßer".

Über das städtische Kinderhaus „Tausendfüßer“ informierte sich eine Gruppe der CSU Waldsassen um Vorsitzenden Markus Scharnagl (Siebter von links) und Bürgermeister Bernd Sommer (Zweiter von rechts).
von Externer BeitragProfil

In der Reihe "CSU unterwegs" stand das Kinderhaus "Tausendfüßer" auf dem Programm. Neben der CSU-Stadtratsfraktion folgten weitere Mitglieder des CSU-Ortsverbands, der Frauen-Union und der JU der Einladung. Einrichtungsleiterin Brigitte Nickl führte die Gruppe durch die Räumlichkeiten des Kinderhauses, des Horts und der Krippe. Tatkräftige Unterstützung leisteten FU-Vorsitzende Katja Bloßfeldt und Familienbeauftragte Diana Männer, beide selbst Beschäftigte im städtischen Kinderhaus.

Ortsvorsitzender Markus Scharnagl erinnerte eingangs daran, dass Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen den Stadtrat schon seit Jahren begleiteten. Das Betreuungsangebot wurde kontinuierlich ausgebaut. Im Jahr 2010 kamen 24 Krippenplätze neu hinzu, 2014 wurden unter Einbeziehung von Räumlichkeiten in der Grundschule der Kinderhort "Mittendrin" mit 50 Plätzen sowie weitere 25 Kindergartenplätze geschaffen. Den vorläufigen Abschluss der Maßnahmen fand die Erweiterung mit dem Neubau, der das Haus mit der Grundschule verbindet. Weitere 25 Hort- und 25 Kindergartenplätze sind damit entstanden. "Aktuell haben wir zwei Krippengruppen, vier Kindergartengruppen und 75 Hortplätze. Die Hortplätze sind zu unterschiedlichen Zeiten mit Mittagsbetreuung belegt", erklärte Brigitte Nickl. Die vierte Kindergartengruppe wird derzeit vormittags als Notgruppe in den Räumen des Horts geführt.

Für 180 betreute Kinder sind im Kinderhaus derzeit 23 Beschäftigte als Kindererzieher und -pfleger im Einsatz. Zudem werden Berufs- und Schülerpraktikanten beschäftigt. Etwa ein Viertel der Kinder habe einen Migrationshintergrund, so Nickl auf eine Frage aus der Runde. Markus Scharnagl, der auch städtischer Integrationsbeauftragter ist, ergänzte, dass dazu neben Kindern von Flüchtlingen und Asylbewerbern auch Kinder mit thailändischem, vietnamesischem, tschechischem und türkischem Familienhintergrund zählten.

Weitere Veränderungen

"Wir werden nicht umhinkommen, auch konzeptionell weitere Veränderungen voranzutreiben. Küchen und Möbel in den Gruppen sind teilweise nicht mehr aktuell und entsprechen nicht mehr den ergonomischen Anforderungen", wird Bürgermeister Bernd Sommer in der Pressemitteilung der CSU zitiert. Zum Abschluss überreichte Markus Scharnagl als Dank für das gesamte Kinderhaus-Team einen Präsentkorb. "Man merkt, dass hier mit Herzblut und Leidenschaft zum Wohl unserer Kleinen und Kleinsten gearbeitet wird", so Scharnagl. Die Stadt und die CSU wollten weiter für familien- und kinderfreundliche Bedingungen vor Ort sorgen. "Wir werden uns zukunftsorientiert ausrichten und die Gestaltung in die Hand nehmen", so Scharnagl im Hinblick auf den geplanten Neubau eines dritten Kindergartens.

Im Anschluss stellte Stadtbaumeister Hubert Siller noch die geplante Erweiterung der Grundschulaula vor. In den neuen Flächen entstehen Sanitäranlagen, ein Stuhllager, ein Technikraum und eine Teeküche. Um den Bühnenbereich werden Vorhänge eingebaut, die eine variable Gestaltung ermöglichen. Zur Verbesserung des Raumklimas wird eine Lichtkuppel mit Fenstern eingebaut. In Verbindung mit den kippbaren Oberlichtern in der Außenfront entsteht eine natürliche Belüftungsanlage mit Frischluftaustausch.

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