Feste Tradition am Kirchweihsonntag ist der Dankgottesdienst für Ehejubilare in der Basilika Waldsassen. In seiner Predigt hob Stadtpfarrer Thomas Vogl das Verbindende des Kirchweihfests und eines Ehejubiläums hervor. "Genauso wie die Kirche das Haus Gottes ist, soll auch Gott in der Mitte einer guten Ehe stehen", ging der Geistliche auf die 15 anwesenden Ehepaare ein. Neben Jubelpaaren, die auf 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55 gemeinsame Ehejahre zurückblicken können, waren auch die Eheleute Michael und Waltraud Wick anwesend. Sie sind seit 60 Jahren verheiratet. Nach der Segnung der Paare fand im Jugendheim ein Stehempfang statt. Dort hieß Markus Scharnagl, Sprecher des Sachausschusses Ehe und Familie im Pfarrgemeinderat, die Jubilare willkommen. "Jedes Paar hat für sich ihr eigenes Rezept gefunden, wie sie gemeinsam das Abenteuer Ehe bestehen. Aber sicher ist, dass es nur zur zweit funktioniert", begrüßte Scharnagl die Gäste.
Dies spiegelt sich laut Scharnagl in den Zeilen eines unbekannten Dichters wieder: Aufeinander zugehen, ohne den eigenen Weg zu verlieren - einander annehmen, ohne sich selber aufzugeben - miteinander in Herzensnähe baden, ohne darin zu versinken. Zu großer Erheiterung bei den Gästen führte das Zitat des französischen Schauspielers Sacha Guitry: "Das Geheimnis einer glücklichen Ehe liegt darin, dass man einander verzeiht, sich gegenseitig geheiratet zu haben."
Am Ende durfte sich jedes Jubelpaar eine geweihte Kerze als Erinnerungsgeschenk aussuchen. Diese hatten die Damen des Sachausschuss Ehe und Familie mit entsprechenden Motiven gestaltet.













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