Waldsassen
04.06.2019 - 11:23 Uhr

Frauenarztpraxis im Prinz-Ludwig-Center

Die Nachfolge von Dr. Wolfgang Ries in Waldsassen hat sich schon lange abgezeichnet. Jetzt ist der Schritt vollzogen.

Dr. Martina Mydlarova (Vierte von links) und Dr. Ladislav Dedek (Fünfter von rechts) leiten die neue Frauenarztpraxis im Prinz-Ludwig-Center. In der Mitte der bisherige Frauenarzt Dr. Wolfgang Ries sowie Pater John (Zweiter von links), Zweiter Bürgermeister Karlheinz Hoyer (Dritter von links) sowie das Team der Frauenarztpraxis. Bild: kro
Dr. Martina Mydlarova (Vierte von links) und Dr. Ladislav Dedek (Fünfter von rechts) leiten die neue Frauenarztpraxis im Prinz-Ludwig-Center. In der Mitte der bisherige Frauenarzt Dr. Wolfgang Ries sowie Pater John (Zweiter von links), Zweiter Bürgermeister Karlheinz Hoyer (Dritter von links) sowie das Team der Frauenarztpraxis.

Im Beisein zahlreicher befreundeter Ärzte wurde die neue Frauenarztpraxis im Prinz-Ludwig-Center eröffnet. Geführt wird sie von Dr. Ladislav Dedek und Dr. Martina Mydlarova. Die kirchliche Segnung nahm Pater John Gali vor. Besonders willkommen hieß Dedek Dr. Wolfgang Ries. "Er ist immer noch mein Chef." Rund zwei Monate haben die Umbauarbeiten im Prinz-Ludwig-Center gedauert.

Zweiter Bürgermeister Karlheinz Hoyer freute sich in seinem Grußwort, dass die Praxis von Dr. Wolfgang Ries weiter geführt werde. Erfreulich sei auch die Tatsache, dass das Ärzteteam die gesamte Belegschaft mit übernommen habe. Hoyer betonte, dass die Türen der Stadt für beide Ärzte stets offen stünden. "Waldsassen ist eine lebens- und liebenswerte Stadt", so Hoyer und überreichte dem Ärzteteam das Waldsassener Stadtwappen.

"Das Wichigste ist, dass die Praxis weiter geht", erklärte Wolfgang Ries. Dedek habe fünfeinhalb Jahre bei ihm gearbeitet und viele Ausbildungen hinter sich. "Ich kenne keinen Frauenarzt in der Region mit solch hohen Qualifikationen wie Dr. Dedek". Er sei zudem ein geschickter Operateur, so Ries, der sich auch über die Übernahme des Praxisteams freute. "Die Frauen identifizieren sich mit ihrer Praxis." Traurig stimme ihn, Ries, jedoch die Tatsache, "dass wir das Heimatkrankenhaus Waldsassen verlieren". "Ich finde, hier wurde die falsche Entscheidung getroffen."

 
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