Inspiriert durch die Anbetung in Tirschenreuth hatte der damalige Stadtpfarrer Siegfried Wölfel die Anbetung in Waldsassen initiiert. Nach dem Umbau und der Umgestaltung eines geeigneten Raumes neben dem Bernhards-Altar in der Basilika wurde die Kapelle am 16. März 1997 eingeweiht, einen Tag später ging's dann los. Somit kann am Wochenende das 25-jährige Bestehen der Anbetung gefeiert werden.
Seit Beginn an trägt Irmgard Ballon dafür Sorge, dass immer ausreichend Beter zur Verfügung stehen. Im Moment allerdings könnte die etwa 60 Leute starke Gemeinschaft, die wochentags die Anbetungsstunden übernehmen, Verstärkung gut gebrauchen. Denn normalerweise sind jeweils zwei Beter im Einsatz, etliche Zeiten sind aber nur einzeln besetzt. "Es wäre schön, wenn jemand als Zweiter dazu kommen könnte", so der Pfarrer gegenüber Oberpfalz-Medien.
"Luxusartikel zu verschenken"
"Es ist schön, dass das über die ganzen Jahre möglich war", so der Stadtpfarrer über die Anbetung in der Basilika und würde sich freuen, wenn Unterstützung aus den Reihen der Pfarrangehörigen käme: Unter dem Motto "Luxusartikel zu verschenken" hat sich Vogl eine Art "Schnupperangebot" ausgedacht. Leute, die mit dem Gedanken spielen, sich pro Woche eine Stunde "Auszeit" zu nehmen und sich als Beter zu melden, können bis Ostern montags ab 19.45 Uhr in der Basilika am stillen Gebet vorm Allerheiligsten teilnehmen. "Innehalten – Nachdenken – Sich neu ausrichten" – so ist das Angebot überschrieben.
Das Jubiläum "25 Jahre Anbetung und Anbetungskapelle in der Basilika" wird diesen Samstag, 19. März, in der Pfarrei Waldsassen gewürdigt. Neben der Pfarrgemeinde sind alle Pfarrangehörigen mit dabei, die diesen Dienstag übernehmen, so Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl im aktuellen Pfarrbrief. Um 18 Uhr wird in der Basilika ein Gottesdienst mit Abt Wolfgang Hagl OSB von der Abtei Metten gefeiert.
Kaffee und Kuchen
Um 17 Uhr ist feierliche Anbetungsstunde in der Basilika mit einem anschließenden Rosenkranz um 17.30 Uhr. Außerdem treffen sich um 15 Uhr im Haus St. Joseph alle Frauen und Männer, die den Dienst der Anbetung seit vielen Jahren pflegen, zu Kaffee und Kuchen.
KAB-Männer helfen beim Umbau
- In der jetzigen Anbetungskapelle sind früher die verstorbenen Ordensschwestern des Klosters aufgebahrt worden.
- Beim Umbau engagierten sich Männer der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB).
- Federführend bei den Arbeiten war Eduard Bauer, der bis zu seinem Tod im Januar 2020 auch zum Kreis der Anbeter zählte.













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