24.08.2018 - 15:07 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Geste der Versöhnung

Es ist ein Tag zu Ehren Marias, an dem einfach alles passt: Bei strahlendem Sonnenschein pilgern viele jung und alte Egerländer zu ihrer heiligen Gottesmutter nach Maria Kulm.

Tief bewegt über den segensreichen Wallfahrtstag formierten sich der Vorstand des Fördervereins Maria Kulm (ab Zweite von links) Claudia Königer, Luis-Andreas Hart, Dr. Helmut Eikam, die Geistlichkeit und Propst Milan Kucera inmitten der Egerländer Fahnenträgern zu einer Ehrenaufstellung vor der prächtigen Barockkirche. Im Hintergrund spielt die Münchenreuther Bauernkapelle.
von Externer BeitragProfil

(exb) Jeder einzelne, das ließ sich der Propst von Maria Kulm, Pater Milan Kucera, nicht nehmen, wurde am altehrwürdigen Eingangsportal der Wallfahrtskirche persönlich mit Handschlag willkommen geheißen. Eine Geste der Versöhnung und Völkerverständigung, der christlichen und europäischen Idee, die auch der Vorsitzende des Fördervereins Maria Kulm, Dr. Helmut Eikam, in seiner Begrüßung zum 19. Egerländer Gebetstag herausstellte.

Der Gottesdienst, neben Milan Kucera zelebriert vom Generalvikar für den Karlsbader Kreis, Dr. Jiri Majkov, und Monsignore Karl Wuchterl, war eine gelungene deutsch-tschechische Liturgie, die die Münchenreuther Bauernkapelle musikalisch umrahmte. Nach dem Hochamt folgte das gesellige Beisammensein wieder ganz im Sinne der europäischen Völkerverständigung: Bei böhmischen Spezialitäten saßen die Gläubigen auf dem Marktplatz vor der Kirche noch lange beisammen. Die Freude über die – nun in einem eigens für sie aufgestellten Zelt – mit großer Ausdauer weiter spielenden Münchenreuther Bauernkapelle äußerte sich in großem Applaus.

Tief bewegt über den segensreichen Wallfahrtstag formierten sich der Vorstand des Fördervereins Maria Kulm, die Geistlichkeit und und die Egerländer Fahnenträgern zu einer Ehrenaufstellung vor der Barockkirche. Die bis weit in den Abend strahlende Sonne war an diesem besonderen Tag ganz sicher ein Gruß Marias von oben.

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