Viele Reisende nutzten das vergangene Wochenende, um sich auf den Asiamärkten in Tschechien mit verbotenen Waffen einzudecken, informiert die Polizeiinspektion Waldsassen in einer Mitteilung. Vier Elektroschocker, zwei Teleskopschlagstöcke, je ein Schlagring, Butterfly-, Faust- und Einhandmesser konnten die Beamten sicherstellen. Auch zwei als Spazierstöcke getarnte Dolche stellten die Polizisten am Samstagnachmittag sicher. Die als Alltagsgegenstände getarnten Waffen mit einer Klingenlänge von 24,5 Zentimetern kamen bei der Kontrolle eines 36-jährigen Mannes zum Vorschein, der mit seinem Fahrzeug aus Tschechien eingereist war.
Ebenfalls am Samstagnachmittag stoppten Fahnder der Grenzpolizeigruppe Waldsassen einen Autofahrer aus Karlsruhe. Im Fahrzeug fanden die Beamten griffbereit eine geladene Pistole, die einer echten Schusswaffe zum Verwechseln ähnlich sah. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Der 36-jährige Besitzer konnte den für das Führen von Schreckschusswaffen erforderlichen sogenannten kleinen Waffenschein nicht vorweisen. Außerdem deckten die Beamten mehrere Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz auf. Bei Reisenden wurden geringe Mengen Feuerwerkskörper ohne die erforderliche Kennzeichnung sichergestellt.
Auch das Konsumcannabisgesetz beschäftigte die Fahnder am Wochenende. In mehreren Fällen schmuggelten Reisende geringe Mengen Marihuana von der Tschechischen Republik nach Deutschland. Zwar haben sich zum 1. April dieses Jahres die Regelungen zum Umgang mit Cannabis teilweise geändert, "die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Cannabis ist jedoch weiterhin verboten und strafbar", informiert die Polizeiinspektion.













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