16.09.2020 - 12:59 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Gründerzentrum wird Rotkreuzhaus

Passanten und Besucher des Gründerzentrums Waldsassen wunderten sich in den vergangenen Tagen schon mehrmals: Denn auf dem Gelände an der Konnersreuther Straße sind mehrere Rotkreuz-Fahrzeuge abgestellt.

Da die Stegwiesenstraße derzeit nicht erreichbar ist, muss das BRK in Waldsassen improvisieren, beispielsweise hier am Gründerzentrum.
von Florian MüllerProfil

"Das hat mit der Sperrung der Egerer Straße zu tun", so BRK-Bereitschaftsleiter und Notfallsanitäter Helmut Zeitler. Denn dadurch könnten die Einsatzkräfte nicht wie gewohnt vom Rotkreuzhaus ausrücken.

"Betroffen sind die Fahrzeuge der Wasserwacht, des Rettungsdienstes und der Bereitschaft", erklärt Zeitler. Das Fahrzeug der "Helfer vor Ort" ist in dieser Woche bei Ehrenamtlichen zu Hause untergebracht, genauso auch die Autos der Wasserwacht.

Der Krankentransportwagen des Rettungsdienstes startet seine Dienste vorübergehend von der Rettungswache Mitterteich aus. "Da dieses Fahrzeug aber keine Notfalleinsätze fährt, ist dies vertretbar", so der Leiter Rettungsdienst Klaus Dvorak.

Das Notarzteinsatzfahrzeug, besetzt mit einem Arzt und einem Fahrer, wird von haupt- und ehrenamtlichen Rotkreuzlern sowie Notärzten aus Waldsassen besetzt, die nicht in der "Sperrzone" wohnen. Damit sei die Versorgung gesichert.

"Ein Dank geht hierbei an alle, die diese Woche mit bewältigen", so die Verantwortlichen. "Wir müssen eben improvisieren." Dabei spielt auch das Gründerzentrum eine Rolle: Hier stehen ein Hintergrund-Rettungswagen, der bei größeren Einsätzen alarmiert wird, sowie der Mannschaftstransporter der BRK-Bereitschaft.

"Bedanken müssen wir uns hier bei der Familie Fortelny, insbesondere bei Johannes Fortelny, der für die nötige Infrastruktur wie beispielsweise Strom sorgt."

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