09.08.2019 - 14:03 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Im Haus St. Gertrud sind die ersten Mieter eingezogen

Attraktiv und sehenswert ist das Mühlenviertel in Waldsassen: Ruhig und dennoch in Ortsnähe, in Nachbarschaft zur Wondreb und den baulichen Besonderheiten der Klosterstadt.

Im Mühlenviertel-Komplex sind bereits die ersten Mieter eingezogen.
von Paul Zrenner Kontakt Profil

In den vergangenen Jahren ist aus dem ältesten Gebäudekomplex des Klosters ein besonderes Schmuckstück geworden. "Haus St. Gertrud" wird das Haus künftig heißen, nach Gertrud von Helfta, "der größten und wichtigsten Gestalt des Zisterzienserordens", so Äbtissin Laetitia Fech gegenüber Oberpfalz-Medien. Schon vor Monaten in das ehemalige Sudhaus eingezogen ist Physiotherapeut Gerhard Grüner. Er hat in den restaurierten Räumen seine Praxis eingerichtet. Vermietet sind inzwischen auch drei der Wohnungen im Neubau. Er ist dort errichtet worden, wo früher der Mühlenkasten stand.

Voraussichtlich ab September genutzt wird der ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex an der Wondreb. In den 14 Wohneinheiten leben künftig junge Leute mit Handicap. Betreiber des Hauses sind der Bezirk Oberpfalz und die Katholische Jugendfürsorge des Caritas-Verbands; mit ihm hat das Kloster einen langfristigen Mietvertrag geschlossen. Diözesan-Caritasvorsitzender Roland Batz wird die Räumlichkeiten segnen.

Voraussichtlich im November soll es dazu eine schlichte Feier geben, zusammen mit Landrat Wolfgang Lippert, Bürgermeister Bernd Sommer und Regierungspräsident Axel Bartelt. Er hatte beim Spatenstich am 6. April 2017 in Anbetracht der neuen Nutzung des Mühlenviertels von einem Musterbeispiel gelebter Inklusion gesprochen. Die große Einweihung folgt im Herbst 2020, wenn auch die Außenanlagen fertiggestellt sind.

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