Waldsassen
27.06.2018 - 14:36 Uhr

Helikopter die Attraktion

Beim Sommerausflug des CSU-Ortsverbands nach Grafenwöhr ist die Rundfahrt auf dem Truppenübungsplatz ein besonderes Erlebnis.

Den Truppenübungsplatz Grafenwöhr besuchten Mitglieder des CSU-Ortsverbands beim Sommerausflug. Beitrag, Externer [EXB] (kontakt@oberpfalznetz.de)
Den Truppenübungsplatz Grafenwöhr besuchten Mitglieder des CSU-Ortsverbands beim Sommerausflug.

(exb) Grafenwöhr war das Ziel des Sommerausflugs des CSU-Ortsverbands. Willi Gottschalk und Angela Buchfelder informierten beim Besuch im Museum über die Geschichte Grafenwöhrs und die Entstehungsgeschichte des Truppenübungsplatzes. Danach ging es ins Hotel Zur Post: Regine Dostler, Chefin des Hauses und Schwester des CSU-Ortsvorsitzenden Markus Scharnagl, hatte mit ihrem Mann Helmut Dostler das Mittagessen zubereitet. Am Nachmittag ging es zur Übungsplatz-Rundfahrt. Gerald Morgenstern, pensionierter Stabsfeldwebel und Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Grafenwöhr, erläuterte Details zum Übungsplatz. Unter anderem stand ein Besuch bei der Flugplatzfeuerwehr auf dem Programm, mit der Besichtigung des Flugfeldlöschfahrzeugs Panther. Renner für technikbegeisterte Mitreisende und für die Kinder waren die modernen Hubschrauber, mit denen im Ernstfall verwundete Soldaten auf dem Gefechtsfeld versorgt und gerettet werden. Besichtigt wurde auch die Kirchenruine von Hopfenohe, eines der ältesten Dörfer auf dem Übungsplatz-Gelände. Mit der Übungsplatz-Erweiterung 1937 wurde der Ort mit damals 200 Bewohnern geräumt. Interessant für die Besucher war die Information, dass nicht - wie landläufig angenommen - das ehemalige Dorf den Schießübungen zum Opfer gefallen war. Vielmehr lieferten die unbewohnten Gebäude dort nach dem Krieg Baumaterial für den Wiederaufbau der Häuser in Grafenwöhr und der Region. Beeindruckend für die Gruppe war die Natur-Vielfalt auf dem Übungsplatz. Der Truppenübungsplatz ist mittlerweile das größte Rotwildrevier in Bayern. Auch der Seeadler, mit einer Flügelspannweite von 2,40 Meter, hat sich wieder angesiedelt. Die Pflanzenvielfalt ist mit über 800 geschützten Arten erstaunlich hoch. Bei der Brotzeit beim Bahler-Zoigl in Neuhaus stieß auch Bezirksrat Toni Dutz zur Gruppe und informierte über die Aufgaben des Bezirks Oberpfalz.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.