29.01.2019 - 12:07 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Kommen und Gehen im Stadtrat

Veränderungen prägen das Januar-Treffen im Rathaus Waldsassen. Zum ersten Mal tagen die Fraktionen im völlig anders gestalteten Sitzungssaal. Neuerungen gibt es auch bei den Leuten an den Tischen, die in dem Raum ein großes Oval bilden.

Bürgermeister Bernd Sommer und der neue Stadtrat Hubert Rosner (vorne, von rechts) bei der Vereidigung im Sitzungssaal.
von Paul Zrenner Kontakt Profil

„Ein Abschied bedeutet auch immer einen Neuanfang“, sagte Bürgermeister Bernd Sommer in der Sitzung des Stadtrats Waldsassen und legte die Amtskette an – für einen besonderen Augenblick. Hubert Rosner wurde als neues Mitglied der SPD-Fraktion vereidigt. Nach dem Eid bekam Rosner Glückwünsche. Dem Finanzbeamten gratulierten die Frauen und Männer in der SPD-Riege und alle Stadträte von Freien Wählern und CSU.

Am Montag entschied der Stadtrat auch über den Antrag von Annette Spreitzer-Hochberger zur Niederlegung ihres Mandats und des Ehrenamts als Jugendbeauftragte. Der Beschluss darüber fiel einstimmig. Alle Fraktionen wünschten der scheidenden CSU-Frau weiterhin alles Gute. „Wir bedauern, dass wir Annette Spreitzer-Hochberger verlieren“, so CSU-Fraktionssprecher Andreas Riedl und verwies auf die Kompetenz vor allem in schulischen Dingen. „Es war ihre persönliche Entscheidung, die respektieren wir natürlich auch.“ Riedl gab der Hoffnung Ausdruck, dass Annette Spreitzer-Hochberger vielleicht später wieder zurückkehrt.

SPD-Fraktionschefin Monika Gerl bedauerte die Niederlegung der Ämter und auch die Umstände, die dazu geführt haben und dankte Annette Spreitzer-Hochberger für ihre engagierte Arbeit. „Es ist sehr schade, dass sie ausscheidet. Denn sie hat Akzente gesetzt“, sagte Bernhard Lux. Außerdem äußerte der Freie Wähler „Unverständnis darüber, dass man einer Frau wie Annette Spreitzer-Hochberger nicht zutraut, Privatleben und Politik zu trennen“. Dies sei schade. Bernd Sommer erklärte, dass noch eine Verabschiedung von Annette Spreitzer-Hochberger geplant sei.

Einverstanden war der Stadtrat auch damit, dass als Nachrückerin in der CSU-Fraktion Claudia Legat festgestellt wird. Sie wird von der Stadtverwaltung angeschrieben und gefragt, ob sie das Mandat annehmen wird. Die Nachfolge auf dem Posten des Jugendbeauftragten soll später geregelt werden.

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