05.12.2018 - 15:46 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Das Märchen vom Kloster

Viel Applaus gibt es für den BR-Film bei der Vorpremiere in der Aula des Klosters.

Bei der Vorpremiere in der Klosteraula nimmt Peter Giesecke von Äbtissin Laetitia Fech ein Tüte mit Spezialitäten aus der Abtei entgegen.
von Paul Zrenner Kontakt Profil

"Wir waren ein gutes Team", sagt Äbtissin Laetitia Fech stellvertretend für den Konvent über die Zeit mit den Fernsehleuten im Kloster. "Das Märchen vom Kloster" - so lautet der 45-minütige Film, der am Montag, 10. Dezember, um 21 Uhr im Bayerischen Fernsehen gezeigt wird.

Einblick in Tagesablauf

Nach der Vorpremiere am Dienstag in der Aula des Klosters gab es viel Beifall für das Werk. "Wir wollen ein klein wenig das klösterliche Leben enthüllen", sagte der in Waldsassen aufgewachsene Peter Giesecke. Der Leiter der Redaktion Hörspiel/Dokumentation/Medienkunst beim Bayerischen Rundfunk hatte den Filmbeitrag initiiert.

Sinniger Titel

"In meiner Kindheit war das Kloster furchtbar verfallen", erinnerte sich Giesecke. Der Film dokumentiert die Entwicklung der Abtei seit der Wahl von Schwester M. Laetitia Fech zur Äbtissin, porträtiert den Tagesablauf der Ordensfrauen und gibt dabei Einblick in deren Leben im Kloster.

Äbtissin Laetitia Fech ging in ihrem Grußwort vor der Präsentation des Films auf dessen Titel ein: Wer sich auf die Symbolsprache des Märchens einlasse, könne entdecken, dass es dort bedenkenswerte Botschaften gebe. "Dabei werden erstaunliche Parallelen zur biblischen, klösterlichen Sprache erkennbar." Der Titel "Das Märchen vom Kloster" sei sinnig und rege an zum Nachdenken über Wesentliches im Leben.

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