Waldsassen
07.01.2019 - 19:16 Uhr

Musik von Bärnau bis Afrika

Adjiri Odameteyist nur ein Beispiel, mit welch außergewöhnlicher Musik das Kunsthaus Waldsassen das neue Jahr beginnt. Am 19. Januar 2019 geht es mit dem Ausnahmemusiker aus Südafrika los. Karten für alle Konzerte gibt es jetzt schon.

Die Vorsitzenden Wolfgang Horn und Markus Braun (v. li.) freuen sich schon auf die nächste Konzertreihe, die mit Musik aus Südafrika beginnt. Bild: ubb
Die Vorsitzenden Wolfgang Horn und Markus Braun (v. li.) freuen sich schon auf die nächste Konzertreihe, die mit Musik aus Südafrika beginnt.

Das Team war fleißig und hat bereits einige neue Veranstaltungen geplant. Auch beim Frühjahrsprogramm dürfen sich die Freunde des Kunsthauses Waldsassen (KuWa) auf große Events aus der Kleinkunst- und Singer-/Songwriterszene freuen.

"World Music"

Am Samstag, 19. Januar, geht es los mit Adjiri Odametey. Der hochbegabte Musiker aus Ghana spielt konzertante afrikanische Weltmusik. Markenzeichen seiner "World Music" ist seine warme, erdige Stimme. Als Multi-Instrumentalist beherrscht er traditionelle afrikanische Instrumente, wie Kora (Afrikanische Harfe), Balafon (Holz-Xylophon), die Daumenklaviere Mbira und Kalimba. Adjiri Odametey repräsentiert als Crossover-Künstler die neue Weltmusik-Avantgarde. Bekannt wurde er durch den Titelsong seines Debüt-Albums "Mala". Mit "DZEN" legt der weit gereiste Künstler das dritte Album vor.

Matze Wolf hat am Samstag, 2. März, seinen dritten Auftritt im KuWa. Der Musikkabarettist aus Bärnau studiert Lehramt für Musik, spielte in jungen Jahren auf der Freilichtbühne seiner Heimatstadt Theater und zeigte seine musische Seite unter anderem in unterschiedlichen Band-Formationen. Bei seinem Soloauftritt als Musikkabarettist dichtet und philosophiert der begabte junge Mann auf "Teufel komm' raus" und spielt dazu virtuos die Gitarre. Poetry-Slam liegt ihm ebenso wie feinsinniger "Blödsinn", ganz nach Comedy-Art. Wer immer das Wort "wortgewandt" erfunden hat, auf Matze Wolf trifft das genau zu.

Am Samstag, 6. April, kommt Manfred Maurenbrecher. Der 68-Jährige ist ein deutscher Liedermacher und Autor. Er ist ein Urenkel des Historikers Wilhelm Maurenbrecher und ein Enkel des Schauspielers Otto Maurenbrecher. Maurenbrecher hat schon mehr als 20 LPs bzw. CDs veröffentlicht. Außerdem hat er viele Liedtexte für andere Künstler verfasst, darunter Katja Ebstein, Veronika Fischer und Spliff. Seit 1995 verfasst er zudem Drehbücher zu Folgen der Serie Cobra 11 (RTL). Er hat die Rheinfels-Saga, Theaterstücke, zwei Romane und mehr geschrieben. Da stellt sich die Frage, was die KuWa-Gäste lieber von ihm hören wollen: Musik, Texte oder beides gleichzeitig?

Wie Matze Wolf ist auch Akki Schulz ist kein Unbekannter mehr im KuWa. Er zieht als einer der beiden Musiker des "Kontra Bass-Duos" durch die Lande. Das Duo begeistert mit einer eigenwillig-besonderen Darbietung. Am Samstag, 11. Mai, wird Akki Schulz mit seinem Solo-Programm "Mehr Bass" auf der Kunsthaus-Bühne Musik machen.

Bei Bernstein gespielt

Akki Schulz ist ein Hochbegabten am Instrument. Er hat im Orchester des bereits verstorbenen Sir Bernstein, dem einst weltbesten Dirigenten, gespielt. Bei seinem ersten Auftritt im KuWa verblüffte er sein Publikum mit seiner faszinierenden Spielweise. Man hatte den Eindruck, der Kontrabass würde unter seinen Händen zum lebendigen Wesen.

Karten für alle Konzerte gibt es bei NT-Ticket, Telefon 0961/85550 oder www.nt-ticket.de, sowie bei der Tourist-Info Waldsassen, Telefon 09632/88160.

Wieder dabei: Matze Wolf, ein junger Musikkabarettist aus Bärnau mit Peotry Slam und Wortwitz vom Feinsten. Bild: ubb
Wieder dabei: Matze Wolf, ein junger Musikkabarettist aus Bärnau mit Peotry Slam und Wortwitz vom Feinsten.
Matze Wolf( re. im Bild mit einem Freund beim Singen), präsentiert zum dritten Mal im Kunsthaus sein Musikkabarett. Bild: ubb
Matze Wolf( re. im Bild mit einem Freund beim Singen), präsentiert zum dritten Mal im Kunsthaus sein Musikkabarett.
 
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