21.09.2021 - 13:54 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Notgruppe in der früheren Förderschule in Waldsassen

Das Johanniter-Kinderhaus startete das neue Kindergartenjahr mit zwei Standorten: Neben dem Domizil in Grundschulgebäude wurde wenige Meter nebenan eine Filiale eröffnet. Zum Start war Besuch aus dem Rathaus gekommen.

Wohl fühlen sich die Kinder in der für 90.000 Euro errichteten Notgruppe in den Räumen der ehemaligen Förderschule. Zum Start des Betriebs gekommen waren Bürgermeister Bernd Sommer (rechts) und dahinter Stadtbaumeister Hubert Siller zusammen mit Einrichtungsleiterin Katja Bloßfeldt.
von Josef RosnerProfil

Kosten von 90.000 Euro entstanden für die Errichtung einer Notgruppe für Kinderkrippe und Kindergarten der Johanniter in der ehemaligen Förderschule an der Schulstraße in Waldsassen. In dem Gebäude unmittelbar neben der Polizeidienststelle und der Realschule im Stiftland ist Platz für 49 Kinder. Aktuell werden dort 37 Kinder betreut, wie Einrichtungsleiterin Katja Bloßfeldt sagte.

Der Betrieb in der Notgruppe läuft seit Anfang September. Bürgermeister Bernd Sommer und Stadtbaumeister Hubert Siller schauten sich zum Start des Betriebs in der Zweigstelle des Johanniter-Kinderhauses um. Die Räumlichkeiten werden solange genutzt, bis der Neubau des Kindergartens fertiggestellt ist.

Der Baubeginn am Stationsweg soll im Frühjahr 2022 erfolgen. Dort sollen einmal bis zu 111 Kinder untergebracht werden. Der Bürgermeister sprach bei der Kinderbetreuung von einer Pflichtaufgabe der Kommune.

Sommer war froh darüber, dass mit dem nun gewählten Weg der Stadt viel Geld gespart wurde. Eine Containerlösung hätte bis zu 250.000 Euro gekostet, sagte Sommer. Die Umbauarbeiten in der ehemaligen Förderschule dauerten rund drei Monate. Untergebracht sind die Kinder im ersten Obergeschoss auf einer Gesamtfläche von 225 Quadratmetern.

Waldsassen

 

 

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