Die Polizei kontrollierte am Wochenende in Waldsassen verstärkt den Grenzverkehr. Dazu erhielt die Polizeiinspektion Waldsassen Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei aus Nürnberg. Das Hauptaugenmerk der Beamten lag auf der Überwachung der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung beziehungsweise des Infektionsschutzgesetzes, wie Polizeioberkommissar Daniel Ulrich mitteilt.
Insgesamt meldeten die Fahnder den zuständigen Gesundheitsämtern 34 Bürger, da diese aus dem Risikogebiet Tschechien eingereist waren. Personen mit Wohnort in Tschechien, die keine Ausnahme, wie beispielsweise die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, für sich in Anspruch nehmen konnten und lediglich zum Einkaufen eingereist waren, forderte die Polizei zur Ausreise auf. In zwölf Fällen wurden Bußgeldanzeigen gegen diese Personen erstattet.
Die Überwachung der verschärften Corona-Bestimmungen durch die Polizeiinspektion Waldsassen sei jedoch bereits seit mehreren Wochen erfolgt, größtenteils durch Zivilkräfte der Grenzpolizeigruppe. „So wurden alleine in den letzten Wochen weit über 200 Meldungen und Anzeigen an die zuständigen Landratsämter erstellt“, wird Inspektionsleiter Roland Heldwein zitiert.





















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