17.09.2019 - 16:45 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Pontifikalamt in Maria Loreto

Dem Unternehmer Anton Hart ist es zu verdanken, dass die Wallfahrtskirche Maria Loreto restauriert wurde und sich nun in früherem Glanz präsentiert. Am 15. Todestag ist in der Gnadenstätte ein Pontifikalamt gefeiert worden.

Die Konzelebranten beim Pontifikalamt (von links): Pfarrvikar Markus Hochheimer, Militärpfarrer Sebastian Gräser, Bischof Frantisek Radkovsky und Ruhestandsgeistlicher Ferdinand Kohl.
von Konrad RosnerProfil

Hauptzelebrant war der frühere Bischof von Pilsen, Frantisek Radkovsky. Konzelebranten waren Ruhestandsgeistlicher Ferdinand Kohl, Pfarrvikar Markus Hochheimer und Militärpfarrer Sebastian Gräser. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Alois Fischer und Martina Richtmann begleitet.

Die Messe wurde zweisprachig gehalten. Zu Beginn des Gottesdienstes betonte Bischof Radkovsky, dass es wohl ohne das Engagement von Anton Hart diese Wallfahrtskirche nicht mehr geben würde. "Denn es war eine Ruine." Die Vorsitzende des Fördervereins Maria Loreto, Ulrika Hart, erinnerte zu Beginn des Gottesdienstes daran, dass ihr Vater Anton Hart vor genau 15 Jahren, am 15. September 2004 verstorben sei. In dankbarer Erinnerung an ihm werde dieser Gottesdienst gefeiert. Besonders freute sie sich über die Tatsache, dass der ehemalige Bischof von Pilsen, Frantisek Radkovsky, diese Messe feiere. Sie verwies darauf, dass ihr Vater mit dem Bischof schon vor der Grenzöffnung Kontakt gehabt habe. "Bischof Radkovsky war der erste Ansprechpartner für meinen Vater."

1989 hatte die Familie Hart eine Madonna in Maria Loreto gefunden, die sie mit Genehmigung des Bischofs mit nach Waldsassen mitnahm - zumal Maria Loreto unwiderruflich zerstört war und die Madonna kein Zuhause mehr hatte. In der Folge habe sich Anton Hart dazu entschlossen, den Wallfahrtsort Maria Loreto wieder aufzubauen. Heute sei man dankbar dafür, dass der Wallfahrtsort Maria Loreto wieder lebe.

In seiner Predigt ging der Bischof vor allem auf das Tagesevangelium mit dem Gleichnis um den verlorenen Sohn ein. Die wichtigste Erkenntnis: Gott gebe uns seine Gnade, obwohl wir diese nicht verdienten. Denn Gott sei barmherzig; alle Menschen seien Sünder, sieh bräuchten die Vergebung von Gott. Mit dem "Marienlied von Loreto" endete das Pontifikalamt.

Gut besucht war das Potifikalamt in Maria Loreto, sowhl vin Tschechen als auch von Deutschen.
"Ohne Ingenieur Anton Hart würde es wohl Maria Loreto nicht mehr geben", so der frühere Bischof. .

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