17.05.2019 - 09:15 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Auch Schnecken können nützlich sein

Der Obst und Gartenbauverein (OGV) hatte sich bei der Leitung der Markgraf-Diepold-Grundschule angekündigt. Die Kinder der dritten Klassen erhielten vorgezogene Kürbis-Pflänzchen, damit sie diese in ihre Obhut nehmen.

Die Drittklässer der Markgraf Diepold Grundschule können in den nächsten Wochen unter Beweis stellen ob sie den entsprechenden „Grünen Daumen“ haben und einen großen Kürbis als Ergebnis zum Beginn des nächsten Schuljahres vorweisen können.
von Autor KGGProfil

Seit über zwei Jahrzehnten schon ist es ein Bestreben der Vereinsführung, die Kinder auf diese Weise für die Bewahrung von Natur und Umwelt stark zu machen. Außerdem soll den Mädchen und Buben auch die Vielfalt im Garten etwas näher gebracht werden. Schulleiterin Karin Gleißner freute sich, die Führungsspitze des Obst- und Gartenbauvereins - Klaus Schuster, Silvia Engel und Robert Treml - begrüßen zu können, nicht wie in den vergangenen Jahren in der Schulaula, sondern in der Turnhalle. Die Schulleiterin wies die Kinder darauf hin, dass dem Garten, der früher viel für die Ernährung diente, auch heute noch viel Bedeutung geschenkt wird. Denn auch im Garten lasse sich Gemüse und Obst ernten.

Klaus Schuster wollte von den Kindern gerne wissen, was denn in ihrem Garten daheim wächst und was nicht so beliebt und gern gesehen ist. "Unkraut und Schnecken", lautete da die Antwort, worauf der OGV-Vorsitzende erklärte, dass er das Wort "Unkraut" nicht so gerne höre. Es gebe nur Pflanzen, die man gerne nutzt und solche die man nicht nutzt. Auch die "normale Schnecke" habe ihre Bedeutung für den Garten.

Weniger Freude bereiteten jedoch Schnecken, die im Garten alles fressen, was man sich mühsam erarbeitet habe. Schuster und sprach die Hoffnung aus, dass dies nicht geschehen möge mit den Kürbispflänzchen. Er wünschte, dass alle von Silvia Engel herangezogenen Pflänzchen große Kürbisse hervorbringen mögen und später, Anfang des nächsten Schuljahres, zur Prämierung mitgebracht werden. Das wünschte sich auch Robert Treml, der diese Aktion als Vorsitzender vor über zwei Jahrzehnten - anfänglich mit Sonnenblumen - mit ins Leben gerufen hatte.

Silvia Engel wünschte den Kindern beim Verteilen der Kürbispflänzchen, dass ihre "Zöglinge" in deren Obhut stattliche Exemplare hervorbringen mögen. Schulleiterin Karin Gleißner rief die Mädchen und Buben auf, mit diesen Pflänzchen behutsam umzugehen und gab ihnen den wohlgemeinten Rat: Eltern sowie Omas und Opas mögen vielleicht mit ein Auge darauf werfen, damit aus den Pflänzchen stattliche Pflanzen werden.

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