17.09.2019 - 11:23 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Vom Umgang mit Langohr und Kikeriki

Der Kleintierzuchtverein Waldsassen zeigt bei seinem ersten Kinder- und Jugendtag in die Zuchtanlage interessierten Buben- und Mädchen, wie aus einem gewöhnlichen Ei einer Henne ein prachtvolles Zuchttier werden kann.

Prachtvolle Gockel wie dieser, der Heike Suchanek gehört, sind zu 99 Prozent Zuchtergebnisse. Wie das funktioniert, wissen die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins, die nun auch Kinder und Jugendliche in ihre Geheimnisse einweihen wollen.
von Ulla Britta BaumerProfil

Was kam zuerst, die Henne oder das Ei? Die berühmte Frage geht insbesondere Kleintierzüchter an. Stellen dürfen sie am 21. September von 15 bis 17 Uhr die Buben und Mädchen, die zum Kinder- und Jugendtag im Kleintierzuchtverein vorbeikommen. Ob die berühmte Frage beantwortet wird, kann nicht versprochen werden.

Sicher ist, dass die Kinder einen spannenden Nachmittag rund um die Zucht erleben werden. Erstmals lädt der Kleintierzuchtverein auf sein schönes Gelände in der Konnersreuther Straße 6 B den Nachwuchs ein. „Wir wollen den Kindern und Jugendlichen zeigen, wie Zucht abläuft und ihnen den richtigen Umgang mit den Tieren nahebringen“, erklärt Vorsitzende Heike Suchanek die Zielsetzung der Veranstaltung. Gezeigt wird, wie eine artgerechte und verantwortungsvolle Tierhaltung aussieht. „Und die Kinder lernen verschiedene Tierarten und Rassen kennen.“

Die Vereinsmitglieder bauen für die Veranstaltung ein fiktives Zuchtjahr auf. Das beginnt mit dem Winter, wenn die Hühner ihre Küken ausbrüten. Der Frühling ist der Aufzucht gewidmet, während im Sommer die „Zuchtschautauglichkeit“ des herangewachsenen Nachwuchses in den Hasen- und Hühnerställen festgestellt wird. Mit einer kleinen, nachgebauten Ausstellung erleben die Teilnehmer am Kinder- und Jugendtag dann, wie im Herbst die schönsten Zuchtergebnisse bei einer Tierschau präsentiert werden. „Die Kinder dürfen als Jury auch eine eigene Bewertungen abgeben“, verspricht Heike Suchanek.

Eingebunden in den Aktionstag, der einmalig ist, wird die gesamte Zuchtanlage. Vor Ort sein werden im 160 Mitglieder zählenden Verein Jugendwart Patrick Kreuzer sowie viele Mithelfer. Auch die Eltern sind zum Bleiben eingeladen. Sie dürfen sich die Wartezeit bei Kaffee und Kuchen vertreiben. Für die Kinder gibt’s eine Brotzeit und ein Getränk. Heike Suchanek und Jugendwart Kreuzer freuen sich natürlich, wenn einige Teilnehmer nach dem Workshop weiteres Engagement an der Zucht entwickeln.

Bei ausreichendem Interesse ist angedacht, für junge Mitglieder (die keinen Mitgliedsbeitrag zahlen müssen bis zum Alter von 18 Jahren) kleine Zuchtparzellen auf dem Vereinsgelände zu installieren. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jedoch sollte jeder als Ausrüstung Gummistiefel dabei haben und Kleidung, die für Stallarbeit geeignet ist.

Noh ist nicht erkennbar, ob sich unter diesen süßen Küken ein für die Zucht geeigneter Nachwuchs befindet.
Den Teilnehmern wird auch der richtige Umgang mit netten Häschen wie diesem ausführlich erklärt.
Die Kinder und Jugendlichen dürfen auch erleben, wie die Glucke ihre Küken betreut.
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